Hausbau: Diese 4 Versicherungen sind unverzichtbar | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.04.2026 13:26

Hausbau: Diese 4 Versicherungen sind unverzichtbar

Private Helfer lassen sich über den gesetzlichen Unfallschutz einer Bau-Berufsgenossenschaft absichern. (Foto: Florian Schuh/dpa-tmn)
Private Helfer lassen sich über den gesetzlichen Unfallschutz einer Bau-Berufsgenossenschaft absichern. (Foto: Florian Schuh/dpa-tmn)
Private Helfer lassen sich über den gesetzlichen Unfallschutz einer Bau-Berufsgenossenschaft absichern. (Foto: Florian Schuh/dpa-tmn)

Der Bau des Eigenheims ist für die meisten Menschen das größte Projekt ihres Lebens - auch finanziell. Um bei einem solchen Vorhaben den Kopf für die wichtigen Dinge freizuhaben, ist es sinnvoll, einige der Risiken, die auf der Baustelle lauern, gut abzusichern. Der Bund der Versicherten (BdV) erklärt die vier wichtigsten Versicherungen, die Bauherren abgeschlossen haben sollten:

1. Bauherren-Haftpflichtversicherung

Wird das Nachbargrundstück in Mitleidenschaft gezogen oder jemand durch herabfallende Bauteile verletzt, kann es zu Schadenersatzforderungen kommen. Bei berechtigten Forderungen leistet die Bauherren-Haftpflichtversicherung, unberechtigte wehrt sie ab. „Sofern Bauvorhaben bereits über die Privathaftpflichtversicherung abgesichert sind, sollte unbedingt geprüft werden, ob die dort vereinbarte Versicherungssumme zur tatsächlichen Bausumme passt“, rät BdV-Vorständin Bianca Boss. Oft seien in der Privathaftpflicht nämlich nur kleinere Bauprojekte mitversichert.

2. Feuer-Rohbauversicherung

Bricht auf der Baustelle ein Feuer aus, kann das zum Totalschaden führen. Bauherren sind dem BdV zufolge darum gut beraten, noch vor Baubeginn eine Feuer-Rohbauversicherung abzuschließen. Oft würde diese für einen bestimmten Zeitraum beitragsfrei angeboten, wenn die spätere Wohngebäudeversicherung beim selben Anbieter abgeschlossen wird. Sobald das Gebäude bezugsfertig ist, müssen Kunden das ihrem Versicherer melden. Ab diesem Zeitpunkt greift dann die Wohngebäudeversicherung.

3. Bauleistungsversicherung

Wütet in der Bauphase ein Unwetter, wird etwas von der Baustelle gestohlen oder dort randaliert, kann eine Bauleistungsversicherung für entstandene Schäden aufkommen. Bauherren sollten aber bei ihrem ausführenden Bauunternehmen erfragen, ob über deren Versicherung bereits Schutz besteht. 

4. Bau-Berufsgenossenschaft

Wer auf seiner Baustelle Freunde oder Familie als Helfer einsetzt, sollte auch für diese Verantwortung übernehmen und das Projekt bei der Bau-Berufsgenossenschaft anmelden. Kommt ein Helfer oder eine Helferin beim Bauen zu Schaden, greift deren gesetzlicher Unfallschutz.

© dpa-infocom, dpa:260421-930-973623/1


Von dpa
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