Die Junge Union Ansbach-Land hat die Zukunft der Landwirtschaft im Blick | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.02.2026 19:08

Die Junge Union Ansbach-Land hat die Zukunft der Landwirtschaft im Blick

Kamen beim Neujahrsempfang der Jungen Union zusammen (von links): Valentin Huber, Werner Dreiskemper, Günther Felßner und Dr. Jürgen Ludwig.  (Foto: Alexander Krüger)
Kamen beim Neujahrsempfang der Jungen Union zusammen (von links): Valentin Huber, Werner Dreiskemper, Günther Felßner und Dr. Jürgen Ludwig. (Foto: Alexander Krüger)
Kamen beim Neujahrsempfang der Jungen Union zusammen (von links): Valentin Huber, Werner Dreiskemper, Günther Felßner und Dr. Jürgen Ludwig. (Foto: Alexander Krüger)

Der gemeinsame Neujahrsempfang der Jungen Union Ansbach-Land und der CSU Rügland stand ganz im Zeichen der Landwirtschaft.

Werner Dreiskemper, Ortsvorsitzender der CSU Rügland, begrüßte die Gäste. Zentrales Thema der Veranstaltung war die Landwirtschaft und deren Bedeutung für die Kommunalpolitik. Valentin Huber, Kreisvorsitzender der Jungen Union Ansbach-Land, betonte laut einer Pressemitteilung dass diese nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern auch essenzieller Bestandteil des Lebensraums im ländlichen Landkreis Ansbach sei. Besonders hob er den Standort Triesdorf mit seinen Ausbildungsprogrammen, Forschungsprojekten und innovativen Agrartechnologien hervor. Dort entstünden kontinuierlich Innovationen mit Modellcharakter für die gesamte Region.

Weniger Bürokratie gefordert

Es sei notwendig, die Rahmenbedingungen für Landwirte im ländlichen Raum weiter zu verbessern, etwa durch weniger Bürokratie, nachhaltige Infrastruktur und gezielte Förderung regionaler Projekte.

Im Hauptvortrag widmete sich Günther Felßner, Präsident des Bayerischen Bauernverbands, dem Thema „Wie die Landwirtschaft die Aufgaben für die Kommunalpolitik sieht“. Felßner machte deutlich, dass Ernährungssicherheit eine zentrale Aufgabe der Landwirtschaft ist, da sie als regionaler Nahrungsmittellieferant eine stabile Versorgung der Bevölkerung gewährleistet. Regionale Wertschöpfung, sichere Lieferketten und unabhängige Produktion seien unerlässlich, um Krisen wie Lieferengpässe abzufedern.

Landwirtschaft trage zur Energiewende bei

Außerdem betonte er die Bedeutung der Landwirtschaft als Produzent von Energie. Durch Biogas, Photovoltaik-Anlagen oder andere innovative Energieformen könne die Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung leisten und so Nachhaltigkeit mit wirtschaftlicher Stärkung verbinden. Felßner sprach auch über die Nachhaltigkeit beim Abbau von Ressourcen, über nachhaltiges Bauen und die Flächennutzung im ländlichen Raum. So könne man etwa den Bau von Supermärkten weniger flächenintensiv gestalten, indem vertikal gebaut werde.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig wies in seinem Schlusswort ebenfalls auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit und regionaler Entwicklung hin. Im Anschluss stellten sich die Kreistagskandidatinnen und -kandidaten kurz vor, bevor die Blaskapelle Unternbibert den Abend musikalisch abrundete.


Von com
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