Donald Trump und Emskirchen: Vom großen Bogen beim Neujahrsempfang der Gemeinde | FLZ.de

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Veröffentlicht am 12.01.2026 20:02

Donald Trump und Emskirchen: Vom großen Bogen beim Neujahrsempfang der Gemeinde

Die politische Prominenz (links) freute sich gemeinsam mit den ehrenamtlich besonders Aktiven, die beim Neujahrsempfang in Emskirchen ausgezeichnet wurden. (Foto: Rainer Weiskirchen)
Die politische Prominenz (links) freute sich gemeinsam mit den ehrenamtlich besonders Aktiven, die beim Neujahrsempfang in Emskirchen ausgezeichnet wurden. (Foto: Rainer Weiskirchen)
Die politische Prominenz (links) freute sich gemeinsam mit den ehrenamtlich besonders Aktiven, die beim Neujahrsempfang in Emskirchen ausgezeichnet wurden. (Foto: Rainer Weiskirchen)

Präsident Donald Trump und der Angriff auf Venezuela, die Finanzlücken und die Klinikfinanzierung im Landkreis, der Kommunalwahlkampf und das Ehrenamt oder generell der Zusammenhalt in der Gesellschaft: Die Themenvielfalt war beim Neujahrsempfang der Gemeinde Emskirchen durchaus anspruchsvoll.

So setzte dann auch das erste Lied des Chorensembles „Frischer Wind“ mit dem Titel „Schau auf die Welt“ das erste Thema für die Neujahrsansprache von Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht.

Treffpunkt für den gut besuchten Neujahrsempfang für die Gäste aus Politik und Ehrenamt in Emskirchen war dieses Mal die Aula der Grundschule. Sandra Winkelspecht spannte schließlich in ihrer Rede den ganz großen Bogen von der Welt- zur Kommunalpolitik. Dabei sprach sie von den täglichen Herausforderungen, die größer, komplexer und gleichzeitiger geworden seien, und von weltpolitischen Rahmenbedingungen, die sich grundlegend verändert hätten.

Winkelspecht: „Die globalen Entwicklungen wirken bis in unseren Alltag hinein.” Die Bürgermeisterin blickt aber auch mit Optimismus in die Zukunft: „Was wir brauchen, ist eine gemeinsame Haltung: den Mut, Probleme zu benennen, die Bereitschaft, Neues zu wagen, und den Willen, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.” Für Emskirchen wird es ihr deshalb auch nicht bange: „Emskirchen lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen – im Ehrenamt, in Vereinen, in Unternehmen, in Familien und nicht zuletzt in der Kommunalpolitik“. Diesen Menschen galt der besondere Dank der Bürgermeisterin.

Von den großen und kleinen Problemen

In ihren Grußworten beleuchteten der stellvertretende Landrat Reinhard Streng, der Bundestagsabgeordnete Tobias Winkler und die Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt, Werner Stieglitz und Harry Scheuenstuhl die großen und kleinen Probleme aus Bund, Land und Landkreis. Finanzierungs- und Haushaltsaspekte oder die Resilienz der Gesellschaft bei außergewöhnlichen Situationen: Die Grußworte beleuchteten die Vielfalt der gesellschaftlichen Herausforderungen in unserer Zeit.

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Alle hoben in diesem Zusammenhang die besondere Bedeutung des Ehrenamts in unserer Gesellschaft hervor. Allen Redner war es auch wichtig, für die Teilnahme an der kommenden Kommunalwahl zu werben, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und damit für eine streitbare und stabile Demokratie einzutreten.

Als besondere Anerkennung für ein gelebtes Miteinander zeichnete Sandra Winkelspecht im Rahmen des Neujahrsempfangs wieder Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Emskirchen für ihr besonderes ehrenamtliches Wirken aus. So wurde Ilse Weber aus Mausdorf geehrt, die seit vielen Jahren in ihrem Heimatort bei der Pflege und Gestaltung öffentlicher Flächen besonders aktiv sei. Günther Popp aus Dürrnbuch wurde für seine jahrzehntelange Tätigkeit beim Militärverein Dürrnbuch ausgezeichnet. Jutta Hubert und Helga Hopf erhielten den Ehrenbrief für ihr Engagement in verschiedenen Funktionen beim Musikzug Emskirchen.

Ehre für die Ortsburschen

Eine besondere Gruppe Menschen durfte sich an diesem Tag auch über eine Auszeichnung freuen: die Ortsburschen (und manchmal auch Ortsmadli) der Ortsburschenvereine aus Emskirchen und seinen Ortsteilen. So durften sich Vertreterinnen und Vertreter der Ortsburschenvereine aus Emskirchen, Mausdorf, Dürrnbuch, Neidhardswinden, Brunn und Rennhofen über die Auszeichnung ihres Engagements der Brauchtumspflege bei Kirchweihen, und meist auch darüber hinaus, besonders freuen.

Grund zur Freude hatte auch Philipp Ballhorn: Weil für Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht bei den Ehrungen eine Urkunde absolut nicht aufzufinden war, gab sie dem anwesenden Prunklosia-Vorstand gleich eine ideale Steilvorlage für die gesammelten Missgeschicke, in Reimform, in der nächsten Faschingszeitung.

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