Denkmalschutz: Diese Häuser hat der Bezirk Mittelfranken prämiert | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.03.2024 09:33

Denkmalschutz: Diese Häuser hat der Bezirk Mittelfranken prämiert

Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster sprach den Ausgezeichneten die Anerkennung des Bezirks Mittelfranken für ihr Engagement beim Denkmalschutz aus. (Foto: Jim Albright)
Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster sprach den Ausgezeichneten die Anerkennung des Bezirks Mittelfranken für ihr Engagement beim Denkmalschutz aus. (Foto: Jim Albright)
Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster sprach den Ausgezeichneten die Anerkennung des Bezirks Mittelfranken für ihr Engagement beim Denkmalschutz aus. (Foto: Jim Albright)

Auch in diesem Jahr prämiert der Bezirk Mittelfranken wieder besonders gelungene und vorbildlich durchgeführte denkmalpflegerische Leistungen. Bei der ersten Runde der Ehrungen wurden unter anderem ein Projekt aus der Stadt und vier aus dem Landkreis Ansbach ausgezeichnet.

Vorhaben aus dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim folgen bei einer zweiten Veranstaltung am 22. März in Großhabersdorf.

Die Auszeichnung der Bauwerke ist eine ideelle Ehrung, bei der die Preisträgerinnen und Preisträger eine Urkunde erhalten. Außerdem erscheint ein Begleitband, in dem die Objekte und Kleindenkmäler eines Jahrgangs in Wort und Bild vorgestellt werden. Zum ersten Mal gibt es heuer außerdem eine Plakette, die außen am Objekt angebracht werden kann und auf die Prämierung hinweist.

Auch kleinere Projekte werden gewürdigt

In seiner Begrüßung zu der Feierstunde im Ansbacher Bezirksrathaus sagte Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster, die Ausgezeichneten hätten einen „wesentlichen Beitrag zum Erhalt unserer mittelfränkischen Heimat geleistet“. 2023 seien 49 Vorschläge eingereicht worden, von den 33 von einer fachkundigen Jury ausgewählt wurden.

Die Jurorinnen und Juroren achteten besonders auf die Vorbildlichkeit und das denkmalgerechte Vorgehen bei den Projekten. Bewusst, so Forster, würdige man auch kleinere Maßnahmen, denn auch diese fordern nach seinen Worten viel Engagement.

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Der Bezirk hilft oft mit einem Zuschuss

Vielfalt sei eine Kennzeichen der intakten mittelfränkischen Kulturlandschaft, meinte er weiter. Der Bezirk fördere viele denkmalpflegerische Maßnahmen mit einem Zuschuss, denn sie seien ein Beitrag zur kulturellen Lebensqualität und zum Erhalt des einmaligen Erscheinungsbildes der Region.

Die neue Bezirksheimatpflegerin Dr. Annett Haberlah-Pohl erklärte, die Sanierung von denkmalgeschützten Objekten bringe oft positive wie negative Überraschungen mit sich. Von Denkmälern erfahre man viel über die jeweilige Ortsgeschichte.

Projekte aus Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Neusitz, Rothenburg und Ansbach ausgezeichnet

Die einzelnen Projekte stellte anschließend die stellvertretende Bezirksheimatpflegerin Julia Krieger vor, bevor Bezirkstagspräsident Forster die Urkunden, Bücher und Plaketten überreichte. Als vorbildliche Maßnahmen wurden in Dinkelsbühl eine Scheune am östlichen Altstadtrand in der Nördlinger Straße und in Feuchtwangen ein Ensemble an der Stadtmauer in der Straße Vorderer Spitzenberg genannt. Dazu kommen ein Bildstock aus dem 15. Jahrhundert im Wald bei Neusitz und ein ehemaliges Taglöhnerhaus in der Heugasse in Rothenburg. Die Stadt Ansbach war mit einem Pavillon aus dem 19. Jahrhundert vertreten, der nach der Neugestaltung der Promenade saniert und wieder aufgestellt wurde.

Für den musikalischen Rahmen sorgte das Sunday Morning Orchestra aus Fürth. Beim anschließenden Empfang konnten sich die Ausgezeichneten untereinander und mit den zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Gesellschaft austauschen, die zur Denkmalprämierung gekommen waren.

Die FLZ wird die ausgezeichneten Objekte in den nächsten Wochen jeweils einzeln ausführlich vorstellen.


Thomas Schaller
Thomas Schaller
Redaktion Westmittelfranken/Landkreis Ansbach
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