Die Stadtwerke Feuchtwangen haben den Ausbau der öffentlichen Trinkwasserversorgung in sieben Feuchtwanger Ortsteilen erfolgreich abgeschlossen. Seit dem Start der ersten Bauarbeiten im Herbst 2024 wurden alle 62 geplanten Hausanschlüsse realisiert – die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger ist damit flächendeckend gesichert.
An das öffentliche Trinkwassernetz angebunden wurden gemäß einer Mitteilung der Stadt die Ortsteile Zischendorf, Ratzendorf, Zumhaus, Bergnerzell sowie Krebshof, Georgenhof und Hainmühle. Dabei ging dem Projekt eine klare Entscheidung der betroffenen Hauseigentümer voraus.
In einer Abstimmung hatten sie sich mit großer Mehrheit für den Anschluss an das öffentliche Trinkwassernetz der Stadtwerke ausgesprochen. „Diese Entscheidung erweist sich nun als richtungsweisend. Die angeschlossenen Haushalte profitieren von einer zuverlässigen, zukunftssicheren und modernen Wasserversorgung“, wird Lothar Beckler, Vorstand der Stadtwerke Feuchtwangen, in der Mitteilung zitiert.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurde das Projekt in drei Bauabschnitte unterteilt und schrittweise umgesetzt, wie die Stadt weiter informiert. Den Auftakt hatten im Herbst 2024 die Arbeiten in Zischendorf, Ratzendorf und Zumhaus gebildet. Hier wurden insgesamt 37 Hausanschlüsse hergestellt, die planmäßig Mitte Mai dieses Jahres in Betrieb gehen.
Im Jahr 2025 folgte Bergnerzell mit weiteren 19 angeschlossenen Haushalten. Abschließend wurden die Ortsteile Krebshof, Georgenhof und Hainmühle in das Netz integriert.
„Wie bei all unseren Bauprojekten war für uns auch hier die konsequente Nutzung von Synergien ein zentraler Aspekt. Dementsprechend haben wir parallel zu den Wasserleitungen in weiten Teilen auch Glasfaserinfrastruktur mitverlegt“, informierte Beckler. „Dadurch konnten wir Bauzeiten optimieren, Kosten reduzieren und die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger erheblich minimieren.“
Die Gesamtkosten für den Ausbau der Trinkwasserversorgung belaufen sich auf rund 3,59 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt vollständig aus Eigenmitteln der Stadtwerke Feuchtwangen – ohne Inanspruchnahme von Fördergeldern.
„Als kommunaler Versorger hat für uns die Versorgungssicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger vor Ort höchste Priorität“, hob der Vorstand der Stadtwerke Feuchtwangen hervor. „Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projekts können wir die infrastrukturelle Entwicklung in unseren Ortsteilen nachhaltig verbessern. Dies unterstreicht unseren Anspruch, im gesamten Gebiet der Stadt Feuchtwangen eine moderne und verlässliche Grundversorgung sicherzustellen und langfristig gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen.“