Ehrenamtliche sind besondere Menschen. Als Anerkennung für die geleisteten Dienste in den Vereinen und Institutionen, würdigte die Stadt Herrieden Mitglieder der Fußballabteilung der SG TSV/DJK Herrieden, der Freien Wähler sowie der BRK-Bereitschaft Herrieden.
Bei den Herrieder Fußballern wurde Berichterstatter Elmar Pamler, Platzkassier Bernhard Niedzwiedz und stellvertretender Abteilungsleiter Gerhard Goth für ihren langjährigen Einsatz die Medaille in Gold verliehen. Jugendleiter und Trainer Holger Popp erhielt die Silbermedaille und Jugendtrainer Andreas Hödel die Bronzemedaille ausgehändigt.
Bei den Freien Wählern, ein eingetragener Verein, wie Vorsitzender Dr. Christian Enz erläuterte, erhielten die langjährige Kassiererin Gertrud Herrmann und Schriftführer Norbert Nenning jeweils die Goldmedaille, der ehemalige Vorsitzende Horst Winkler die Silbermedaille sowie Gabriel Binder, Dr. Claudia Lorentzen und Klaus Rupprecht jeweils die Bronzemedaille überreicht.
Als Anerkennung für den großartigen Dienst der BRK-Bereitschaft Herrieden, ob im Rettungsdienst oder in einer führenden Position, wurden Angela Nitsche, Alois Nitsche, Ursula König, Andrea Brinschwitz, Thomas Wagner, Stephan Seis, Stefan Mandrysch, Christian Kieslinger, Martin Hirsch, Pascal Heller und Andrea Amann mit der Goldmedaille geehrt. Die Silbermedaille erhielt Marlene Wagner sowie die Bronzemedaille jeweils Stefan Rudelsberger und Anika Lechner verliehen.
Jeder Geehrte hat neben der Medaille und Urkunde einen Sportbeutel mit dem rasenden Herrieder Hasen, eine Herrieder Wimmelbild-Tasse und eine faire Süßigkeit erhalten. Dankesworte richtete Bürgermeisterin Dorina Jechnerer an Hausmeister Fritz Oberfichtner für den Aufbau und die Bewirtung, dem Team der Stadtverwaltung, den Kultur- und Sport-Ausschussmitgliedern und dem Förderverein der Grund- und Mittelschule für die Unterstützung sowie der Karateabteilung für die gelungenen Vorführungen.
„Wir haben besonderen Menschen als Zeichen der Anerkennung Medaillen und Geschenke überreicht“, sagte abschließend die Bürgermeisterin und kündigte noch eine Überraschung an. Vor genau sechs Jahren, führte sie aus, habe ihr ein besonderer Mensch aus Elbersroth ein besonderes Geschenk, nämlich einen Bischofsstab, überreicht. Dabei handle es sich um ein gegenständliches Zitat aus dem Herrieder Stadtwappen. Dieses besondere Geschenk, so Jechnerer, habe sie als ein Zeichen der Freundlichkeit und des Wohlwollens entgegengenommen.
Es sei kein Symbol der Macht und sei nicht als liturgisches Symbol gedacht gewesen. Für sie stellte es die Erinnerung an die Verantwortung dar, und sei ein Sinnbild für die Fürsorgepflicht, die man als Bürgermeisterin trägt und innehat. Jechnerer bedankte sich für alle Einladungen zu Vereinsveranstaltungen in den vergangenen sechs Jahren. Nachdem sie selbst seit vielen Jahren im Verein und in der Kirche ehrenamtlich tätig ist, wisse sie, dass ein Ehrenamt wirklich Freude bringen kann und wertgeschätzt werde.
Deshalb übergab sie dieses Symbol der Verantwortung und Fürsorgepflicht an ihren Nachfolger im Amt und legte dem ab dem 1. Mai verantwortlichen neuen Bürgermeister Patrick Peters die Herrieder Ehrenamtlichen in besonderer Weise ans Herz. Unter dem Beifall des Publikums nahm Peters den Staffelstab an.