Immer weniger Menschen haben im Alltag Gelegenheit, mit Bäuerinnen und Bauern ins Gespräch zu kommen. Hierfür braucht es Anlässe und Angebote der regionalen Landwirtschaft.
Der „Tag des offenen Hofes“ am Sonntag, 14. Juni, ist eine solche Möglichkeit, Verbraucherinnen und Verbrauchern die heimische Landwirtschaft nahezubringen, um Vertrauen zu schaffen und Vorurteile nachhaltig abzubauen. Ganz nebenbei kann so für den eigenen Betrieb und seine Produkte geworben werden. Auch in Bayern ist die Bevölkerung eingeladen, offene Höfe zu besuchen und beim Blick in den Stall oder bei Feldführungen die heimische Land- und Forstwirtschaft kennenzulernen. Offen für das Gespräch mit Verbrauchern geben Bauernfamilien dabei Einblick in ihre Arbeit.
So beginnt der Sonntag auf dem Erlebnisbauernhof „Genießen und Erleben bei Klaus und Carolin Schönleben” im Ortsteil Trübenbronn in Hagenbüchach um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Danach eröffnet der BBV-Präsident Günther Felßner den Tag des offenen Hofes offiziell. Am Nachmittag wird Michaela Kaniber, Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus in Bayern, den Betrieb besuchen und um 13.30 Uhr ein Grußwort sprechen.
Nach der offiziellen Eröffnung erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Betriebsführungen, regionalen Spezialitäten und Einblicken in die Arbeit auf dem Erlebnisbauernhof. Die Familie Schönleben, die 90 Milchkühe und 80 Hühner auf ihrem Hof bewirtschaftet, will bei den Führungen den Besuchern zeigen, wie vielfältig, nachhaltig und zukunftsorientiert die bayerische Landwirtschaft ist.
Mit regionalen Spezialitäten wie Braten, Klößen, aber auch Burgern sowie hausgemachten Kuchen und Hofeis wird für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Zudem wird eine Vielzahl an großen Landmaschinen zu sehen sein. Besonders für Familien wird einiges geboten. An elf interaktiven Wissensstationen, vom Blick in den Kuhmagen über den Futtertisch bis zum „Toten Winkel“ beim Traktor, können Kinder spielerisch die Landwirtschaft entdecken und Sticker für ihren „Entdeckerpass“ sammeln. Zudem gibt es Kreativstationen, an denen Grasköpfe, Holztraktoren und Windlichter gebastelt werden können.
Auch außerhalb des offenen Hoftages machen Betriebe mit Aktionen wie einem Frühstück auf dem Bauernhof, einer Höfetour als Radtour, Wanderungen in Feld, Wald und Flur bis hin zum klassischen Hoffest auf sich aufmerksam. Weitere Informationen und welche Betriebe teilnehmen, sind auf der Homepage www.bayerischerbauernverband.de/Tag-des-offenen-Hofes zu finden.