SpVgg Ansbach startet mit Nullnummer beim FC Augsburg II in die Restrückrunde | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.02.2026 16:03

SpVgg Ansbach startet mit Nullnummer beim FC Augsburg II in die Restrückrunde

Die Ansbacher Tobias Dietrich (links) und Ben Müller (rechts) stellen sich dem Augsburger Thomas Kastanaras entgegen. (Foto: Denise Kapp/SpVgg Ansbach)
Die Ansbacher Tobias Dietrich (links) und Ben Müller (rechts) stellen sich dem Augsburger Thomas Kastanaras entgegen. (Foto: Denise Kapp/SpVgg Ansbach)
Die Ansbacher Tobias Dietrich (links) und Ben Müller (rechts) stellen sich dem Augsburger Thomas Kastanaras entgegen. (Foto: Denise Kapp/SpVgg Ansbach)

Da war mehr drin: Mit einem 0:0 beim FC Augsburg II startete Fußball-Regionalligist SpVgg Ansbach in die zweite Saisonhälfte.

Frühlingsgefühle im Rosenaustadion: Zum Ausklang der vergangenen Spielzeit hatten die Ansbacher in der 28000 Zuschauer fassenden Arena mit einem 3:2-Sieg über Schwaben Augsburg letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. Nun gelang dort ein Unentschieden, mit dem die Serie von Auswärtsniederlagen bei der Bundesliga-Reserve beendet wurde.

Neuzugang Ken Mata in der Startelf

Für das erste von 15 Spielen in der zweiten Saisonhälfte nominierte SpVgg-Trainer Niklas Reutelhuber erstmals Luis Althaus in die Startelf. Und auch ein Winterneuzugang durfte von Beginn an ran: Ken Mata. Das war keine Überraschung, denn der 22-Jährige, zuletzt für den FC Homburg aktiv, hatte in der Vorbereitung mit der Erfahrung von rund 100 Regionalligaspielen überzeugt. Bei seinem ersten Punktspieleinsatz für die Ansbacher belebte er die Offensive, agierte aber beim Abschluss glücklos.

Dino Nuhanovic trifft die Latte

Das Hinspiel, das wegen Verletzung des Schiedsrichters lange unterbrochen werden musste, hatten die Ansbacher durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 3:2 für sich entschieden. So lange dauerte das Rückspiel nicht. Späte Tore gab es auch nicht.

Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. Oliver Sorg prüfte SpVgg-Keeper Heiko Schiefer aus kurzer Distanz. Nach verhaltenen 30 Minuten ließen sich auch die Ansbacher öfter im gegnerischen Strafraum sehen. Dino Nuhanovic scheiterte mit einem Lattentreffer nur knapp an der Führung. Kurz vor der Pause ergaben sich weitere Torchancen für die Gäste, die in der Defensive immer besser standen und das Spiel nach und nach immer deutlicher auf ihre Seite zogen.

Frische Stürmer in der Schlussphase

So ging es im zweiten Durchgang weiter. Die nächste Ansbacher Torchance hatte wieder Nico Hayer, der den Ball aber aus kurzer Distanz nicht im Tor unterbrachte. Zum Torjubel setzten die Ansbacher Anhänger erneut beim Abschluss von Mata an, der das Leder aber aus wenigen Metern knapp am Tor vorbeisetzte.

„Wir wollen auf keinen Fall die U19 im Aufstiegskampf schwächen:” Christoph Hasselmeier (rechts, hier mit den Trainern). (Foto: Martin Rügner)
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Zwar spielte der FC Augsburg gefällig mit, die besseren Tormöglichkeiten hatten aber die Ansbacher. Doch trotz der Einwechslung frischer Angreifer gelang auch in der Schlussphase kein Treffer.

„Wir haben das Beste daraus gemacht”: Das sagt Trainer Niklas Reutelhuber (2. von links) über die Wintervorbereitung.  (Foto: Martin Rügner)
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FC Augsburg II: Jäger, Meiser, Onoda, Taseski, Kastanaras, Kücüksahin, Aigner (62. Lindermeir), Deger, Mühlbauer (62. Ruf, 70. Hofgärtner), Hangl (70. Lichtensteiger), Sorg.
SpVgg Ansbach: Schiefer, Dietrich, Nuhanovic, Seefried (80. Kroiß), Mata (82. Schmidt), Oberseider, Althaus, Müller (88. Landshuter), Weeger, Hayer (78. Angermeier), Manz.
Zuschauer: 382.
Schiedsrichter: Felix Grund (SV Haidlfing).


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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