Uffenheim nutzt SCA-Patzer und schiebt sich in der Fußball-Bezirksliga auf Platz 2 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 12.04.2026 21:24

Uffenheim nutzt SCA-Patzer und schiebt sich in der Fußball-Bezirksliga auf Platz 2

Die Führung für Herrieden: SG-Torjäger Michael Sperr überwindet den Burgoberbacher Torhüter Fynn Rögele, Jonas Härterich (Burgoberbach) bleibt nur die Zuschauerrolle. (Foto: Markus Zahn)
Die Führung für Herrieden: SG-Torjäger Michael Sperr überwindet den Burgoberbacher Torhüter Fynn Rögele, Jonas Härterich (Burgoberbach) bleibt nur die Zuschauerrolle. (Foto: Markus Zahn)
Die Führung für Herrieden: SG-Torjäger Michael Sperr überwindet den Burgoberbacher Torhüter Fynn Rögele, Jonas Härterich (Burgoberbach) bleibt nur die Zuschauerrolle. (Foto: Markus Zahn)

SG Herrieden – FC/DJK Burgoberbach 3:0

Vor prächtiger Zuschauerkulisse setzten die Gäste im Nachbarschaftsduell das erste offensive Ausrufezeichen, doch Nico Brinschwitz parierte per Fußabwehr. Danach verflachte die Partie zusehends, wobei Burgoberbach leichte Spielvorteile hatte. Die Mannschaft von Mihail Kromidas agierte sehr abwartend und kam erst nach rund 20 Minuten zur ersten Gelegenheit, aber der Treffer durch Peter Bernhard wurde aberkannt.

Nach gut einer halben Stunde erkämpfte sich Bernhard im Nachsetzen den Ball, zog in den Strafraum und flankte nach innen, wo Michael Sperr seinen Gegenspieler überlupfte und überlegt zum 1:0 einnetzte. Kurz darauf probierten es die beiden Protagonisten mit der umgekehrten Kombination, aber der freigespielte Bernhard verfehlte das Tor.

Auf der Gegenseite ließen die Gäste gegen das aufgerückte Heimteam durch Gianni Böttcher die große Gelegenheit auf den Ausgleichstreffer liegen. In den Schlussminuten der ersten Hälfte nahm Herrieden das Gästetor unter Dauerbeschuss, doch Keeper Fynn Rögele hielt seine Farben im Spiel.

Die zweite Spielhälfte begann wieder mit einer großen Chance für das Gästeteam. Doch das Tor fiel wenig später auf der anderen Seite: Sperr schickte Kapitän Kai Regner auf die Reise, der sich im Laufduell durchsetzen konnte und den herauseilenden Torhüter tunnelte.

Anschließend stellten die Gastgeber die Offensivbemühungen vollständig ein und überließen dem Gegner das Feld, der damit aber nichts anzufangen wusste. Lediglich Standards sorgten hin und wieder für Gefahr. Den Ritt auf der Rasierklinge überstand die Heimmannschaft unbeschadet und Edeljoker Avdi Kodra brachte eine Viertelstunde vor dem Ende frischen Wind in die eigene Offensive.

Kurz vor dem Schlusspfiff sorgte schließlich Sperr nach präziser Flanke von Regner mit einem Flugkopfball für die endgültige Entscheidung. Damit fand das Derby einen verdienten Sieger, der mit dem vierten Dreier in Folge den Aufsteiger aus Burgoberbach in der Tabelle hinter sich lassen kann. leno

Tore: 1:0 Michael Sperr (29. Minute), 2:0 Kai Regner (50.), 3:0 Michael Sperr (89.).

SC Aufkirchen – TSV Heideck 2:2

Im dritten Spiel in Folge bleibt die Herzog/Jüttner-Elf sieglos. Unter der Leitung von Marcel Neuse trennten sich beide Mannschaften nach einem intensiven und hart geführten Spiel mit einem gerechten Unentschieden.

Die Gäste aus Heideck bestimmten die Anfangsminuten und hatten früh zwei gute Möglichkeiten. Nach einer Ecke scheiterte Meier freistehend aus fünf Metern und Florian Kupsch verpasste in der 13. Minute eine Hereingabe knapp.

Aufkirchen kam erst nach knapp 20 Minuten zur ersten nennenswerten Aktion: Kimi Schachner legte im Strafraum quer, doch Stürmer Oscar Ladenburger setzte den Ball an den Pfosten. In der 23. Minute fiel dann die verdiente Führung für Heideck. Eine Flanke von Neo Stengel verwertete Tim Rusam sehenswert per Direktabnahme unter die Latte.

Der Treffer wirkte wie ein Weckruf für die Heimelf. Innerhalb von zehn Minuten drehte der SCA die Partie: Zunächst legte Schachner auf Vitus Reichert ab, dessen Fernschuss aus 18 Metern zentral im Tor einschlug. Nur sechs Minuten später vollendete Reichert eine schöne Ballstafette über mehrere Stationen souverän zum 2:1.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel von intensiven Zweikämpfen geprägt. In der 58. Minute wurde Kammerbauer gefoult, und den fälligen Freistoß zirkelte erneut Rusam sehenswert in den Winkel.

In der Schlussphase verpasste Aufkirchen trotz Überzahl – Kupsch bekam in der 77. Minute eine Zeitstrafe – den erneuten Führungstreffer. Herzog scheiterte in der 83. Minute am gut reagierenden Torhüter Markus Hofmeier, und Johannes Winterhalter köpfte in der 88. Minute knapp über das Tor. Heideck setzte immer wieder Nadelstiche und blieb durch Konter bis zum Schlusspfiff gefährlich. ssö

Tore: 0:1 Tim Rusam (24. Minute), 1:1 Vitus Reichert (32.), 2.1 Vitus Reichert (37.), 2.2 Tim Rusam (59.).

Meckenhausen – Fortuna Neuses 1:1

Im Auswärtsspiel beim TSV Meckenhausen musste sich der FV Fortuna Neuses mit einem 1:1 zufriedengeben. Neuses startete stark in die Partie und hatte früh Chancen: In der 8. Minute zielte Andre Seitz aus der Distanz etwas zu hoch, kurz darauf parierte Neuses-Keeper Sebastian Andreka einen Schuss von Julian Stritzke.

In der 26. Minute ging Neuses in Führung: Nach einem Missverständnis in der Meckenhausener Defensive vollendete Tim Baumann zum 0:1. Neuses blieb bis zur Halbzeit am Drücker, jedoch blieben weitere Chancen von Lukas Mahlein und David Scherb ungenutzt.

Nach dem Seitenwechsel wurde Meckenhausen stärker. In der 65. Minute hielt Andreka stark gegen Andreas Bogner, und nur eine Minute später verhinderte die Querlatte bei einem Kopfball von Jonas Hofbeck den Ausgleich.

In der 67. Minute fiel dieser dann doch: Kapitän Felix Geitner schoss einen Freistoß aufs Tor, Andreka wehrte ab, doch Philipp Miehling staubte zum 1:1 ab. In der Nachspielzeit hatte Neuses die Chance auf den erneuten Führungstreffer: Scherb kam aus elf Metern zum Abschluss, doch der Keeper der Gastgeber hielt überragend. wöl

Tore: 0:1 Tim Baumann (26. Minute), 1:1 Philipp Miehling (67.).

FC Ezelsdorf – Spfr Dinkelsbühl 2:2

Die Sportfreunde mussten auf Tim Müller verzichten, konnten aber auf Torhüter Mirza Hamzabegovic zurückgreifen. Das Spiel begann flott mit Chancen auf beiden Seiten. Marco Wegert und Mario Mändlein hatten Pech beim Abschluss, Hamzabegovic vereitelte eine Chance der Gastheber.

Danach beruhigte sich das Spiel etwas. In der 22. Minute gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Der abgefälschte Schuss von Elijah Kempe schlug unhaltbar im Gästetor ein. Unbeeindruckt vom Rückstand blieben die Sportfreunde dran. In der 32. Minute rettete Torhüter Fabian Frister per Fuß gegen Theo Peter. Nach der folgenden Ecke pfiff der Schiedsrichter ein Handspiel und Marco Wegert verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:1.

Danach hatten die Freunde mehr vom Spiel. Wegert hatte die Führung auf dem Fuß, er erlief einen Rückpass zum Torhüter, umkurvte diesen, traf aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit blieb das Spiel intensiv. Beide zeigten guten Fußball bei widrigen äußeren Bedingungen. In der 58. gab es Freistoß für Ezelsdof, nachdem die Schiedsrichter eine vorherige Abseitsposition übersehen hatten. Hamzabegovic lenkte den Ball mit einer Glanzparade an die Querlatte, jedoch konnte Manuel Rebling den Abpraller über die Linie drücken.

Nur eine Minute später fiel fast der Ausgleich. Frister hielt glänzend einen Freistoß von Philipp Müller und den anschließenden Nachschuss von Wegert. In der 66. Minute zappelte der Ball schließlich doch im Netz: Philipp Müller leistete mit einem Solo über den ganzen Platz und einem Pass an den Torschützen Theo Peter die überragende Vorarbeit zum 2:2.

Im Anschluss versuchten die Gäste den Siegtreffer zu erzielen, aber klare Chancen gab es trotz guter Kombinationen nicht. Ezelsdorf hielt dagegen und hatte die ein oder andere Kontermöglichkeit, aber die Dinkelsbühler Defensive verteidigte resolut. Die Sportfreunde zeigten ihr bestes Spiel nach der Winterpause, trotzdem blieb es am Ende beim 2:2. jomü

Tore: 1:0 Elijah Kempe (21. Minute), 1:1 Marco Wegert (34., Handelfmeter), 2:1 Manuel Rebling (58.), 2:2 Theo Peter (65.).

TSV Katzwang – FV Uffenheim 0:1

Ohne Druck ob der hervorragenden Tabellensituation konnte der FVU in Katzwang antreten. Die Gastgeber, die jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt benötigen, pressten von Beginn an und erschwerten der FVU-Hintermannschaft den Spielaufbau. Daher ergaben sich in der Anfangsphase kaum Strafraumsituationen.

Nach gut 20 Minuten meldete Sven Fleischer den FVU erstmals an. TSV-Torwart Michael Koch hatte mit dem Abschluss allerdings keine Probleme. Auf der anderen Seite strahlte vor allem Fabian Viefhaus Gefahr aus, konnte sich aber gegen eine gut gestaffelte Uffenheimer Hintermannschaft nicht entscheidend durchsetzen.

Direkt nach dem Seitenwechsel sorgte Tobias Kreischer für die erste Großchance. Sein Kopfball klatschte allerdings an den Querbalken. Auch Richard Becker hatte die Gelegenheit zur Führung, verpasste eine Hereingabe aber knapp. Mit der Zeit konnten die Gastgeber die Partie immer weiter ins Mittelfeld verlagern. Einmal zeigte sich die Hintermannschaft der Gäste wackelig, konnte sich aber auf Torwart Lukas Franz verlassen.

Mit dem eingewechselten Ben Kersten entwickelte Uffenheim wieder mehr Zug nach vorne. Für die entscheidende Szene sorgte der zweite eingewechselte Offensivspieler Noah Steinmüller: Nach starker Ballbehauptung von Tobias Kreischer wurde er auf den Weg geschickt, umkurvte Torwart Koch und schob zur Führung ein.

Die Gastgeber versuchten in der Schlussphase zurückzuschlagen, konnten aber nicht mehr für Torgefahr sorgen. So blieb es beim knappen, ob der Chancenverteilung aber verdienten Auswärtssieg. schur

Tore: 0:1 Noah Steinmüller (84. Minute).

Die nächsten Spiele

Samstag, 18. April, 14 Uhr: Dinkelsbühl - Schwand.- 16 Uhr: Burgoberbach - Neuses.

Sonntag, 19. April, 15 Uhr: Ezelsdorf - Herrieden.- 16 Uhr: Uffenheim - Alesheim.- 16.30 Uhr: Greding - Aufkirchen.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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