SpVgg Ansbach gewinnt mit viel Mühe 1:0 gegen Hankofen-Hailing | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.04.2026 15:57

SpVgg Ansbach gewinnt mit viel Mühe 1:0 gegen Hankofen-Hailing

Abwehrchef im Angriffsmodus: Der Ansbacher Eric Weeger mit dem Hankofener Torhüter Sebastian Maier. (Foto: Martin Rügner)
Abwehrchef im Angriffsmodus: Der Ansbacher Eric Weeger mit dem Hankofener Torhüter Sebastian Maier. (Foto: Martin Rügner)
Abwehrchef im Angriffsmodus: Der Ansbacher Eric Weeger mit dem Hankofener Torhüter Sebastian Maier. (Foto: Martin Rügner)

Ohne mindestens einen Punkt ging die SpVgg Ansbach in der Fußball-Regionalliga in einem Heimspiel gegen die SpVgg Hankofen-Hailing noch nicht vom Platz. So war es auch beim dritten Besuch der Dorfbuam im Xaver-Bertsch-Sportpark. Gegen den Tabellenletzten feierten die nullneuner einen 1:0-Erfolg.

Der siebte Heimsieg war absolut keine Watschn für die Dorfbuam aus Niederbayern. Nach dem Treffer von Lukas Schmidt in der 38. Minute musste Ansbach bis zum Schluss um den knappen Erfolg bangen.

Ähnlich wie die neue Gegengerade im Xaver-Bertsch-Sportpark, die wohl erst zur neuen Saison eingeweiht wird, deren Dachkonstruktion aber in Teilen schon steht, wuchs das Punktekonto der Ansbacher zuletzt nicht. Nach nur einem Zähler aus drei Spielen war der Erfolg über die Niederbayern eine kleine Trendwende.

Landshuter und Müller in der Startelf

SpVgg-Trainer Niklas Reutelhuber änderte seine Startelf gegenüber dem 1:3 beim TSV Buchbach auf zwei Positionen. Ben Müller und Sven Landshuter rückten für Nico Hayer und Ken Mata ins Team.

Gästetrainer feiert Jubiläum

Für sein 100. Regionalliga-Spiel als Trainer holte Tobias Beck gegenüber dem 0:1 in der Vorwoche gegen Wacker Burghausen Fanol Lutolli und Andreas Wagner, Torschütze im Hinspiel, das die Ansbacher mit 6:3 gewonnen hatten, in die Hankofener Startelf.

Hankofen, mit dem Makel der schwächsten Offensive der Liga angereist, nahm munter am Spiel teil und hatte nach gut einer halben Stunde zwei ausgezeichnete Torchancen. Der bullige Stürmer Andreas Wagner setzte das Leder aus 15 Metern knapp über das Tor und bei einem Abschluss von Daniel Zormeir war SpVgg-Keeper Jan Mottl auf dem Posten.

Abgefälschter Schuss landet im Tor

Derart klare Tormöglichkeiten hatte Ansbach in einer munteren Partie trotz diverser gut vorgetragener Angriffe in der ersten halben Stunde nicht. Richtig gefordert war der Hankofener Schlussmann Sebastian Maier jedoch bei einem Schuss von Dino Nuhanovic.

Beim Ansbacher Führungstreffer in der 38. Minute war etwas Glück dabei. Ein Schuss von Lukas Schmidt von der Strafraumgrenze wurde noch abgefälscht. Der dritte Saisontreffer des agilen Offensivspielers. Und fast der Doppelpack von Schmidt, doch dessen Solo in der folgenden Szene wurde im Fünfmeterraum gestoppt und ein weiterer Versuch von ihm ging knapp drüber.

Zittern um den knappen Vorsprung

Die zweite Hälfte ging Hankofen offensiver an und setzte sich in der Ansbacher Hälfte fest. Die Defensive der Gastgeber einschließlich Torhüter Mottl machte mehrfach keinen souveränen Eindruck und in der 70. Minute schien der verdiente Ausgleich fällig, doch Fanol Lutolli traf nur die Latte.

Den wenigen Ansbacher Entlastungsangriffen fehlte die Präzision, und als Salih Sen einmal von Patrick Kroiß in Szene gesetzt freie Bahn hatte, wurde er wegen Abseits zurückgepfiffen. Das Zittern ging also weiter und war nach etlichen gefährlichen Szenen im Ansbacher Strafraum erst zu Ende, als Schiedsrichter Maximilian Riedel abpfiff.

Am Freitag geht es zu den Bayern

Das nächste Spiel führt die nullneuner am Freitag, 17. April, zum FC Bayern München II (19 Uhr).

SpVgg Ansbach: Mottl – Althaus, Weeger, Zimmermann, Manz – Müller (74. Sen), Dietrich – Schmidt (69. Mata), Landshuter (72. Hayer, 92. Hahn), Nuhanovic (89. Oberseider) – Kroiß.
SpVgg Hankofen-Hailing: Maier – Choroba, Pichlmeier, Stütz, Stockinger (87. Sommersberger) – Berk, Käufl – Gayring (83. Rabanter), Zormeier (69. Banden), Lutolli – Wagner.
Tore: 1:0 Schmidt (38.),
Gelb: Manz, Kroiß, Sen – Stockinger.
Schiedsrichter: Maximilian Riedel (FC Horgau).
Zuschauer: 864.


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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