Nach fünf Jahren: U19 der SpVgg Ansbach schafft die Rückkehr in die Bayernliga | FLZ.de

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Veröffentlicht am 03.06.2026 09:00

Nach fünf Jahren: U19 der SpVgg Ansbach schafft die Rückkehr in die Bayernliga

Die U19 der SpVgg Ansbach, Meister der Landesliga Nord: (hintere Reihe von links) Co-Trainer Karl-Heinz Knetsch, Co-Trainer Arthur Reim, Max Gollisch, Moritz Brehm, Tim Lierhammer, Noah Wurm, Julius Ott, Oliver Eze, Leo Krusche, Leon Grimm, Roman Satoloka, Timo Göllner, Fabio Bologna, Tim Müller, Dennis Stauber, Fabio Mehringer, Lukas Wiedenhöfer, Leon Stauber, Jonas Reim, Fabian Filbig, Marianne Knetsch, Constantin Prosch, (mittlere Reihe, von links) Diego Collura, Elias Reim, Erion Asllani, Christopher Krez, (vordere Reihe, von links) Trainer Jonas Langer, Michael Stöber und Luke Leipold. (Foto: Martin Rügner)
Die U19 der SpVgg Ansbach, Meister der Landesliga Nord: (hintere Reihe von links) Co-Trainer Karl-Heinz Knetsch, Co-Trainer Arthur Reim, Max Gollisch, Moritz Brehm, Tim Lierhammer, Noah Wurm, Julius Ott, Oliver Eze, Leo Krusche, Leon Grimm, Roman Satoloka, Timo Göllner, Fabio Bologna, Tim Müller, Dennis Stauber, Fabio Mehringer, Lukas Wiedenhöfer, Leon Stauber, Jonas Reim, Fabian Filbig, Marianne Knetsch, Constantin Prosch, (mittlere Reihe, von links) Diego Collura, Elias Reim, Erion Asllani, Christopher Krez, (vordere Reihe, von links) Trainer Jonas Langer, Michael Stöber und Luke Leipold. (Foto: Martin Rügner)
Die U19 der SpVgg Ansbach, Meister der Landesliga Nord: (hintere Reihe von links) Co-Trainer Karl-Heinz Knetsch, Co-Trainer Arthur Reim, Max Gollisch, Moritz Brehm, Tim Lierhammer, Noah Wurm, Julius Ott, Oliver Eze, Leo Krusche, Leon Grimm, Roman Satoloka, Timo Göllner, Fabio Bologna, Tim Müller, Dennis Stauber, Fabio Mehringer, Lukas Wiedenhöfer, Leon Stauber, Jonas Reim, Fabian Filbig, Marianne Knetsch, Constantin Prosch, (mittlere Reihe, von links) Diego Collura, Elias Reim, Erion Asllani, Christopher Krez, (vordere Reihe, von links) Trainer Jonas Langer, Michael Stöber und Luke Leipold. (Foto: Martin Rügner)

Mit der Meisterschaft in der Landesliga Nord haben die U19-Fußballer der SpVgg Ansbach ein großes Vereinsziel erreicht. Nach fünf Jahren gelang die Rückkehr in die Bayernliga, wo eine ganz neue Herausforderung wartet. Fast alle Spieler gehen nun den Schritt in den gehobenen Erwachsenenbereich.

Unter heute kaum mehr vorstellbaren Umständen war die Ansbacher U19 in der Saison 2020/21 abgestiegen. Wegen der Corona-Pandemie war die Saison bereits nach vier Ligaspielen beendet. Ansbach hatte lediglich drei Punkte geholt und war aufgrund der Quotientenregelung Vorletzter. Besonders bitter: Die JFG Steigerwald hatte ein Spiel mehr absolviert und blieb wegen des um 0,05 Punkte besseren Quotienten in der Bayernliga.

Als einzige Mannschaft im Schnitt weniger als ein Gegentor

Wie schwierig diese Scharte auszuwetzen ist, musste die SpVgg in den Folgejahren feststellen, als die U19 selten um den Aufstieg mitspielte. Bis zu dieser Saison, als der Ansbacher Nachwuchs die Tabellenführung eroberte und sie nicht mehr hergab. Mit letztendlich 64 Punkten und als beste Offensive der Liga steigt er auf.

Für Trainer Jonas Langer ist aber der Blick auf die Defensive entscheidender: Als einzige Mannschaft der Liga kassierten die Ansbacher im Schnitt weniger als ein Gegentor pro Spiel. „Wenn wir das schaffen, steigen wir auf“, hatte der 28-Jährige in der Winterpause seinem Team versprochen. Der Weg zum Erfolg ging für ihn aber auch über die mannschaftliche Geschlossenheit: „Wir waren eine Einheit.“

Der Verein hat fünf Spieler in die Regionalliga-Mannschaft übernommen

Für die Spieler des älteren Jahrgangs steht nun der große Schritt in den Herrenbereich an. Der Verein hat fünf Spieler in die eigene Regionalliga-Mannschaft übernommen. Alle anderen ziehen weiter und kommen bei etlichen Vereinen zwischen Bezirksliga und Bayernliga unter. „Wir haben die Jungs intensiv in der Vereinssuche unterstützt“, sagt Langer. Auch die SpVgg habe ein Interesse daran, dass die Spieler eine weitere Perspektive haben. Der Partnerverein Fortuna Neuses aus der Bezirksliga oder Teams auf Landesliga-Niveau seien gute Sprungbretter.

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Der Trainer selbst stellt fest: „Die Saison hat viel Kraft gekostet, viel Privates ist auf der Strecke geblieben.“ In einer Bayernliga wird der Aufwand kaum abnehmen. Daher ist der Blick auf die neue Saison für Langer eine Mischung aus Stolz, Vorfreude und Zurückhaltung: „Wir freuen uns mega auf die Bayernliga. Aber es wird eine Herausforderung, das zu stemmen.“

Wegen der Ausgeglichenheit der Liga jedes Mal an die Leistungsgrenze

Langer bezeichnet die U19-Bayernliga als „Regionalliga light“. Einerseits wegen der teilnehmenden Mannschaften – etwa Wacker Burghausen, FC Memmingen, SpVgg Bayreuth – und der weiten Fahrtstrecken. Andererseits wegen der Ausgeglichenheit der Liga. „Wir werden jedes Mal an unsere Leistungsgrenze gehen müssen“, ist sich der Trainer sicher.

Diese Spieler verlassen die Ansbacher U19: Dennis und Leon Stauber, Christopher Krez, Diego Collura (alle erste Mannschaft), Tim Lierhammer (Leihe an den FC Wendelstein), Alberto Ramic, Zakhar Khyzhniak (beide Fortuna Neuses), Luke Leipold, Michael Stöber (beide SC Großschwarzenlohe), Timo Göllner (TSV Kornburg), Tim Müller (SC Feucht), Fabio Mehringer (TSC Neuendettelsau), Leo Krusche (SV Unterreichenbach), Erion Asllani (FC Wendelstein), Fabio Bologna (SC Schwabach), Max Gollisch (SV Alesheim), Leon Grimm (FSV Erlangen-Bruck) und Alexander Edel (FC Herzogenaurach), Oliver Eze, Julian Ott, Noah Wurm (alle Ziel noch unbekannt).


Constantin Prosch
Constantin Prosch
Volontär
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