Platz für geförderten Wohnraum im Feuchtwanger Baugebiet Hochschule | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.06.2025 14:40

Platz für geförderten Wohnraum im Feuchtwanger Baugebiet Hochschule

Das Baugebiet Hochschule in Feuchtwangen. Mit einer Änderung des Bebauungsplans hat der Fachausschuss des Stadtrats die Fläche im Hintergrund für ein Vorhaben der BayernHeim gewidmet. Rund 100 geförderte Wohnungen könnte die Gesellschaft des Freistaats hier schaffen. (Foto: Peter Zumach)
Das Baugebiet Hochschule in Feuchtwangen. Mit einer Änderung des Bebauungsplans hat der Fachausschuss des Stadtrats die Fläche im Hintergrund für ein Vorhaben der BayernHeim gewidmet. Rund 100 geförderte Wohnungen könnte die Gesellschaft des Freistaats hier schaffen. (Foto: Peter Zumach)
Das Baugebiet Hochschule in Feuchtwangen. Mit einer Änderung des Bebauungsplans hat der Fachausschuss des Stadtrats die Fläche im Hintergrund für ein Vorhaben der BayernHeim gewidmet. Rund 100 geförderte Wohnungen könnte die Gesellschaft des Freistaats hier schaffen. (Foto: Peter Zumach)

Geförderten Wohnraum will die BayernHeim im neuen Baugebiet Hochschule in Feuchtwangen schaffen: Im Bau- und Verkehrsausschuss sprach Bürgermeister Patrick Ruh von 100 Einheiten, für die die Stadt ein passendes Grundstück im Bereich des Areals zur Verfügung stellen müsse.

Als möglichen Standort für das Wohnbauprojekt nannte Planerin Barbara Grabner vom Herriedener Ingenieurbüro Heller in der Sitzung eine Fläche im Nordosten des Wohnbaugebiets unweit der Photovoltaik-Freiflächenanlage. Weil in der bisherigen Version des Plans an dieser Stelle jedoch die Rückhaltung für Niederschlagswasser vorgesehen war, entschied das Gremium, dieses Becken nun etwas entfernt im Osten des Wohngebiets anlegen zu lassen.

Von einem „attraktiven Standort“ in Feuchtwangen sprach BayernHeim-Geschäftsführer Ralph Büchele auf FLZ-Anfrage. Zugleich bestätigte er „Vorgespräche“ mit der Stadt: Die Wohnungsbaugesellschaft des Freistaats Bayern sei „tatsächlich in Verhandlungen bezüglich des Grundstücksankaufs“. Und: „Das Grundstück würde passen.“

„Für jeden sollte etwas dabei sein“

Ebenso bestätigte der Geschäftsführer die Größenordnung des Vorhabens mit etwas mehr oder etwas weniger als 100 Einheiten. Deren Bandbreite reiche von Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, wobei der Schwerpunkt auf Zwei- bis Vier-Raum-Appartements liege. Jedenfalls solle das Angebot möglichst breit aufgestellt werden und „für jeden etwas dabei“ sein.

Nach einem Zeitplan für den beabsichtigten Bau der Wohneinheiten befragt, legte sich Büchele allerdings nicht fest und verwies auf einen Zusammenhang „mit der Verfügbarkeit der Fördermittel“. Denn: „Wir brauchen Planungssicherheit.“

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Derweil erzählte Bürgermeister Ruh im FLZ-Gespräch nach der Sitzung, schon lange mit der BayernHeim in Kontakt zu sein. Aber: „Wir mussten das Baugebiet Hochschule erst zur Baureife bringen, bevor wir das Grundstück anbieten konnten.“ Und: „Wir konnten nach ihren Vorstellungen etwas raussuchen.“

Lärmschutzwall wird mit Tor geschlossen

Darüber hinaus ging es in der Sitzung um einige weitere Anpassungen des seit 2022 rechtskräftigen Bebauungsplans, die Barbara Grabner dem Fachgremium vorstellte. Demnach lassen sich die Grenzen einiger Parzellen flexibel ausweisen. Die Folge wäre, dass sich damit die Grundstücksgrößen ändern, was letztendlich auch die Zahl der Bauplätze regeln werde. „Das ergibt sich aus den Bauvorhaben“, stellte die Planerin in Aussicht.

Zudem informierte sie auf Anfrage von CSU-Stadtrat Martin Schneider, dass eine noch offene Lücke im Lärmschutzwall geschlossen werde. Dazu erläuterte sie, dass in diesem Bereich Leitungen verlaufen, die nicht überbaut werden dürfen. Aus diesem Grund werde dieser Bereich mit einem Tor geschlossen.

Schon rund 25 Grundstücke vergeben

Schließlich befürwortete der Fachausschuss einmütig diese erste Änderung des Bebauungsplans. Zugleich beschloss das Gremium dessen öffentliche Auslegung.

Nach der Sitzung erzählte Bürgermeister Ruh von inzwischen rund 25 Grundstücksvergaben in dem Baugebiet. Davon seien einige auch „notariell“ schon in trockenen Tüchern. Nach der Krise im Baubereich nehme die Entwicklung „wieder Fahrt auf“ und „gewinnt an Dynamik“.

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