Hofstelle in Gailshofen könnte zum Mehrgenerationenprojekt werden | FLZ.de

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Veröffentlicht am 21.04.2026 11:30

Hofstelle in Gailshofen könnte zum Mehrgenerationenprojekt werden

Eine Genossenschaft interessiert sich für eine ehemalige Hofstelle samt Grundstück in Gailshofen (Foto). Im Raum steht die Realisierung von Wohnraum für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Im Gemeinderat wurde darüber informiert. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Eine Genossenschaft interessiert sich für eine ehemalige Hofstelle samt Grundstück in Gailshofen (Foto). Im Raum steht die Realisierung von Wohnraum für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Im Gemeinderat wurde darüber informiert. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)
Eine Genossenschaft interessiert sich für eine ehemalige Hofstelle samt Grundstück in Gailshofen (Foto). Im Raum steht die Realisierung von Wohnraum für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Im Gemeinderat wurde darüber informiert. (Foto: Karl-Heinz Gisbertz)

Eine besondere Bauvoranfrage für den Ortsteil Gailshofen weckte das Interesse des Ohrenbacher Gemeinderates. Demnach steht dort der Verkauf einer ehemaligen Hofstelle samt Grundstück im Raum, und zwar an eine Genossenschaft, die Wohnraum für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen schafft.

Auf einer Fläche von rund 7000 Quadratmetern könnte, so die Überlegung, ein Mehrgenerationenprojekt mit mehreren Tiny-Häusern entstehen. Während diese Häuser hauptsächlich für Menschen gedacht wären, die sich selbst versorgen könnten, würde in einem bestehenden Altgebäude eine Tagespflege-Einrichtung untergebracht sein.

Keine Konkurrenz zu Siedlungen

Auf der Suche nach geeigneten Grundstücken sei die Genossenschaft als Trägerin auf ihn zugekommen, erklärte der Besitzer im Ratsgremium. Es gehe um eine bestimmte Klientel, die dieses gemeinschaftliche Wohnen in mehreren modulartigen Tiny-Häusern bevorzuge. Eine Konkurrenz zum Ohrenbacher Siedlungsgebiet beziehungsweise zu regulären Bauplätzen sei daher keineswegs zu befürchten.

Um das weitere Vorgehen planen zu können, wolle er erst einmal auf die Stimmung im Gemeinderat hören. Der Kommune würden keinerlei Folgekosten entstehen, meinte der Besitzer. Und die Reaktionen im Gemeinderat waren in der Tat grundsätzlich positiv. „Eine gute Sache“ lautete eine Einschätzung, „ein interessantes Pilotprojekt“ eine weitere. Auch von einer „Aufwertung für die Gemeinde“ wurde gesprochen. Ein Beschluss war noch nicht zu fassen.

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