Nach ihrem Sieg in der ersten Runde der ZDF-Kochshow ist Angela Röschinger aus Sachsen bei Ansbach in der Championsweek erneut gegen fünf weitere Kandidatinnen und Kandidaten angetreten. Diesmal ging es für die 45-Jährige um den Einzug ins Jahresfinale.
Bei der Küchenschlacht wurde aus Angela Röschinger die „Antschela”. Urheber dieser Namensvariation ist Starkoch und Moderator Nelson Müller. Er sprach den Namen der Hobbyköchin aus Sachsen bei Ansbach versehentlich etwas ungewöhnlich aus. Erst als eine andere Kandidatin sie „Angela” nannte, erkannte der Profikoch seinen Irrtum. Röschinger tröstete ihn: „Nelson, für dich bin ich die Antschela.”
In ihrer zweiten Woche als TV-Köchin hatte Röschinger schon eine gewisse Routine entwickelt. „Tatsächlich war ich nicht so aufgeregt wie beim ersten Mal”, verrät sie. Vom Produktionsteam sei sie gleich wieder herzlich begrüßt worden. „Irgendwie ist das, als käme man zu einer Familie heim.”
Diesmal zauberte Röschinger Wildschwein-Geschnetzeltes, Kohl-Variationen, mit Eigelb gefüllte Lachsforelle und Kürbisstrudel auf die Teller. Wildgerichte bereitet sie auch privat gerne zu, „weil ich das als nachhaltig empfinde”. Oft testet sie neue Rezepte aus ihrer Lieblings-Kochsendung und dem Internet oder lässt sich von einem ihrer rund 60 Kochbücher inspirieren.
Das Ticket fürs Jahresfinale der Küchenschlacht holte sich Röschinger mit einem rosa pochierten Filet vom Angus-Rind – ein Rezept von Nelson Müller. Dem wird sie vielleicht auch in der Zukunft einmal über den Weg laufen. Hinter den Kulissen fragte sie ihn nach einem Praktikumsplatz. „Er hat gesagt, ich bin herzlich eingeladen in die Diepeschrather Mühle”, sein Hotel in Bergisch Gladbach. Vorher ist sie aber im Jahresfinale der Küchenschlacht zu sehen, das ab 24. November ausgestrahlt wird. Auf ihrer Kochschürze steht dann die Müller'sche Namenskreation.