Die Dreharbeiten für das Hollywood-Epos „The Uprising” sind abgeschlossen – gleichzeitig nimmt das Projekt immer genauere Formen an. Zuletzt kam ein Schauspieler hinzu, den Fans von „Game of Thrones” gut kennen dürften.
Der Hollywood-Film ist inzwischen abgedreht. Das meldete der FilmFernsehFonds Bayern kurz vor Weihnachten. Veröffentlicht wurde dabei auch ein erstes Bild vom Cast in Kostümen. Mit dem Drehschluss wandert der Streifen jetzt in die Postproduktion.
Noch im Herbst war Stephen Dillane nach Angaben von „The Hollywood Reporter” und anderen Branchenmagazinen zum Cast des Blockbusters gestoßen. Dillane ist vor allem für seine Rolle als Stannis Baratheon in der erfolgreichsten Serie der Welt, „Game of Thrones”, bekannt. Das Mittelalter-Setting, Bewegungen in Rüstungen und das Führen eines Schwertes dürften ihm also noch geläufig sein.
Bekannt wurden zudem weitere Cast-Mitglieder: Darunter ist Tom Hollander, der in der „Pirates-of-the-Carribean”-Reihe den Bösewicht Lord Cutler Beckett spielte. Hinzu kommen Stanley Townsend („Der Medicus”) und Sky Yang. Die Hauptrolle übernimmt Spiderman-Darsteller Andrew Garfield.
In „The Uprising” geht es um den englischen Bauernaufstand im Jahr 1381. Dabei erhoben sich Teile der Landbevölkerung gegen die Mächtigen. Als Ursache galten unter anderem hohe Steuern. Zum Anführer wurde ein ehemaliger Soldat, Wat Tyler, erkoren. Der noch junge König Richard II. verhandelte direkt mit den Aufständischen – der weitere Verlauf nahm allerdings ein blutiges Ende.
Hollywood-Regisseur Paul Greengrass („Captain Phillips”, „Jason Bourne”) setzt die historischen Begebenheiten nun in einem Filmspektakel für die große Leinwand um. Das Projekt lief zunächst unter dem Namen „The Rage”. Der Name kursiert auch weiterhin rund um die Produktion. Laut Branchenmagazinen wurde der Arbeitstitel inzwischen aber in „The Uprising” abgewandelt.
Die Dreharbeiten für den Film waren im Herbst 2025 gestartet. Dabei sollte der gesamte Blockbuster an Orten in Bayern entstehen. Als Drehorte wurden unter anderem das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) und die Festung Lichtenau (Landkreis Ansbach) genannt. In Nürnberg filmte die Crew unter anderem Szenen im historischen Pellerhaus und in der Sebalduskirche. Studioaufnahmen sollten in Penzing bei München entstehen.I
An den einzelnen Drehorten tauchten selbstverständlich auch die Hauptschauspielerinnen und -schauspieler auf. So wurde Andrew Garfield etwa in Bad Windsheim gesichtet. Schauspielerin Thomasin McKenzie besuchte in Rothenburg offenbar das Kriminalmuseum. So legte es zumindest eine Story in ihrem Instagram-Profil nahe.
Für die filmische Umsetzung des Bauernaufstands wurden seit Sommer 2025 bis zu 5000 Komparsinnen und Komparsen akquiriert – was vom gigantischen Aufwand rund um die Filmproduktion zeugt. Gesucht wurden „verschiedene Charaktere und Typen: Bauern, Mönche, Rebellinnen, Marktfrauen, Soldaten, Bettler, Hofvolk”, so hieß es von der zuständigen Agentur – „auch mit besonderen Fähigkeiten wie Reiten, Schwimmen oder Tierführung”.
Aus Branchenkreisen sind inzwischen etliche Namen von Schauspielerinnen und Schauspielern bekannt, die bei „The Uprising” mitwirken sollen.