Mit viel Geschick am Herd hat sich Angela Röschinger aus Sachsen bei Ansbach ins Jahresfinale der ZDF-Show „Die Küchenschlacht” gekocht. Die fünfteilige Finalstaffel lief nun Ende November. Konnte die 45-Jährige auch hier triumphieren?
Der Anspruch war entsprechend hoch: Gegen vier Kandidatinnen und einen Kandidaten, allesamt Champions der Show im Jahr 2025, galt es zu bestehen und mehrmals hintereinander möglichst schmackhafte Gerichte abzuliefern. In der Show traten an:
Moderiert von Sterneköchin Cornelia Poletto traten die sechs Finalteilnehmenden am Montag zunächst an, um binnen 35 Minuten zum Tagesmotto „Elf Zutaten” abzuliefern. Dabei entschied sich Röschinger für ein Rinderfilet, das sie mit Thymianbutter, Balsamico-Scharlotten, Selleriestampf, Selleriewürfeln, Selleriegrün und Feldsalat anreicherte. „Klingt fantastisch”, beurteilte Moderatorin Poletto direkt das Rezept. Und auch Juror Richard Rauch zeigte sich begeistert: „Der Garpunkt ist großartig”, lobte er das Filet. Die Beigaben fanden dasselbe Gusto. Insgesamt hievte Rauch Röschingers Rinderfilet auf Platz 2 des Tages.
Damit durfte „Anschella” (diesen Spitznamen hatte sie im Laufe der regulären Show von Koch Nelson Müller verpasst bekommen) auch am Dienstag erneut antreten. Das Motto diesmal: „französische Bistroküche”. Röschinger direkt im Anschluss auf die Enthüllung: „Das ist nicht mein Lieblingsmotto.” Sie sei eher der Typ für „kräftige” Küche. Nun versuchte sie sich an Croque Madame mit Salad à la Lyonnaise, also einem Sandwich mit Béchamel-Sauce. „Ich hoff jetzt, dass das was wird”, so die pragmatische Aussage.
Juror Thomas Martin fand viel Lob für die Optik des Gerichts. Auch Brot, Sauce und der Schinken kamen gut an. „Ein bisschen saftiger könnte es sein”, befand Martin. „Geschmacklich ist das alles aber sehr, sehr gut.” Gefangen in der Qual der Wahl entschied sich der Koch letztlich aber, die Croque Madame und damit Angela Röschinger nicht weiterkommen zu lassen. „Macht trotzdem Spaß”, lobte er noch einmal das Gericht.
Im großen Finale am Freitag setzte sich dann David Kruselburger als Hobbykoch des Jahres durch. Und auch Röschinger darf sich einer Sache gewiss sein, die ihr schon vorher von Poletto verdeutlicht wurde: „Du gehörst zu den Top Five der Küchenschlacht 2025”.