Für den Hochwasserschutz müssen in Ansbach Bäume weichen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.12.2024 08:00

Für den Hochwasserschutz müssen in Ansbach Bäume weichen

Rund um den Rezatprkplatz müssen Bäume weichen, gleichzeitig fanden sich in dem Bereich aber auch Lösungen für den Erhalt von Bäumen.  (Foto: Evi Lemberger)
Rund um den Rezatprkplatz müssen Bäume weichen, gleichzeitig fanden sich in dem Bereich aber auch Lösungen für den Erhalt von Bäumen. (Foto: Evi Lemberger)
Rund um den Rezatprkplatz müssen Bäume weichen, gleichzeitig fanden sich in dem Bereich aber auch Lösungen für den Erhalt von Bäumen. (Foto: Evi Lemberger)

Wo sollen die Ersatzpflanzungen für die wegen der Hochwasserschutzmaßnahmen an der Rezat zu rodenden Bäume angesiedelt sein? In dieser Frage gibt es laut Wasserwirtschaftsamt „gute Nachrichten“.

Wie Projektleiter Jürgen Scharvogel auf Anfrage erklärte, sei der Termin mit Vertretern der Stadt sehr positiv verlaufen. Man habe neben den ohnehin bereits ausgemachten Standorten für Ersatzpflanzungen im Bereich der Aumühle und im Bürgerpark zusätzliche Möglichkeiten gefunden.

Im Umgriff des Barockportals zwischen der FOSBOS und der Bronzeskulptur Lilith, also dort, wo wegen der Arbeiten zum Hochwasserschutz Bäume gefällt werden müssen, fand sich laut Scharvogel ein Bereich, in dem neue Bäume gepflanzt werden könnten.

Verpflanzung der Bäume war nicht mehr möglich

Da es sich um Flächen im städtischen Besitz handele, habe aber natürlich die Stadt das letzte Wort. „Das wäre eine gute Lösung“, findet Scharvogel. Zudem würden die Ersatz-Bäume damit auch sehr ortsnah gepflanzt, wie das von Stadträten gewünscht worden war.

Die Möglichkeit, mit einem Großbaumverpflanzer bestehende Bäume zu retten, wurde vom Wasserwirtschaftsamt bei den Hochwasserschutzmaßnahmen in Gunzenhausen bereits umgesetzt. In Ansbach spräche aber die Größe der Bäume gegen den Einsatz eines solchen Großfahrzeugs. „Die Bäume hier sind dafür schlichtweg zu hoch“, bedauerte Scharvogel.

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Florian Pöhlmann
Florian Pöhlmann
Nach der journalistischen Grundausbildung beim Fernsehen rief 1999 die große weite Welt des Sports, die ich in Nürnberg in nahezu allen Facetten kennenlernen und in verantwortlicher Position gestalten durfte. Erst der verlockende Ruf aus Ansbach und die Aussicht, im fortgeschrittenen Alter Neues zu wagen, sorgten ab 2021 für einen Neustart in der Lokalredaktion.
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