Feuerwehr-Großaufgebot in Rothenburg: Senior vergisst Essen auf dem Herd | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.06.2026 18:23, aktualisiert am 30.06.2026 09:42

Feuerwehr-Großaufgebot in Rothenburg: Senior vergisst Essen auf dem Herd

Das Hochhaus steht in der Königsberger Straße am östlichen Stadtrand von Rothenburg. Wenn solche Gebäude betroffen sind, wird bei der Alarmierung grundsätzlich eine Stufe höher gegriffen.  (Foto: Jürgen Binder)
Das Hochhaus steht in der Königsberger Straße am östlichen Stadtrand von Rothenburg. Wenn solche Gebäude betroffen sind, wird bei der Alarmierung grundsätzlich eine Stufe höher gegriffen. (Foto: Jürgen Binder)
Das Hochhaus steht in der Königsberger Straße am östlichen Stadtrand von Rothenburg. Wenn solche Gebäude betroffen sind, wird bei der Alarmierung grundsätzlich eine Stufe höher gegriffen. (Foto: Jürgen Binder)

Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte am späten Montagnachmittag gegen 17.15 Uhr zu einem Einsatz am Hochhaus am Königsberger Weg in Rothenburg aus. Gemeldet worden war Rauchentwicklung aus einer Wohnung im zweiten Stock.

Die Ursache war schnell gefunden. Wie die Polizei mitteilt, hatte ein 76-jähriger Mann Garnelen bei voller Hitze auf dem Herd zubereitet und anschließend die Wohnung verlassen, um einkaufen zu gehen.

Als er rund 30 Minuten später zurückkehrte, bemerkte er von außen Rauch, der aus dem Küchenfenster drang, und alarmierte die Feuerwehr.

Kein Löschangriff notwendig

Da sich die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus befindet, rückten die Feuerwehren Rothenburg, Neusitz und Bettenfeld mit insgesamt 35 Einsatzkräften an.

Die Brandschützer waren zu einem entsprechend frühen Zeitpunkt vor Ort. Die Rauchentwicklung hatte noch nicht zu einem echten Feuer geführt. Es sei kein Löschangriff mit Wasser oder Schaum vonnöten gewesen, erklärte vor Ort Stadtbrandinspektor Manuel Gerich. Die Wohnung mit Überdruck zu entlüften, habe genügt.

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Personen wurden nicht verletzt, auch am Gebäude entstand laut Polizeibericht kein Schaden. Gegen den Hobbykoch wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Großalarmierung zur Vorsorge

Wenn ein Hochhaus mit entsprechend vielen Wohnungen und Menschen, die darin lebten, betroffen sei, werde grundsätzlich Großalarmierung mit entsprechend vielen Feuerwehrfahrzeugen und Rettungsdienst-Einheiten ausgelöst, so Gerich. Es gehe hier darum, für gravierendere Einsätze genügend Personal vor Ort zu haben, das dann bei Bedarf auch Evakuierungen in großem Stil vornehmen könne. In diesem Fall sei das glücklicherweise nicht nötig gewesen.

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