BMW-Händler Cloppenburg: Verzögerung bei geplantem Umzug nach Burgoberbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.02.2026 20:45

BMW-Händler Cloppenburg: Verzögerung bei geplantem Umzug nach Burgoberbach

Unter anderem dieses Grundstück im Burgoberbacher Gewerbegebiet neben dem Traktoren-Hersteller Argo Tractors gehört der Cloppenburg-Gruppe. Dort soll einmal ein großes BMW-Autohaus entstehen. (Foto: Andrea Walke)
Unter anderem dieses Grundstück im Burgoberbacher Gewerbegebiet neben dem Traktoren-Hersteller Argo Tractors gehört der Cloppenburg-Gruppe. Dort soll einmal ein großes BMW-Autohaus entstehen. (Foto: Andrea Walke)
Unter anderem dieses Grundstück im Burgoberbacher Gewerbegebiet neben dem Traktoren-Hersteller Argo Tractors gehört der Cloppenburg-Gruppe. Dort soll einmal ein großes BMW-Autohaus entstehen. (Foto: Andrea Walke)

Auf den Cloppenburg-Flächen im Burgoberbacher Gewerbegebiet tut sich bisher nicht viel. Ursprünglich war der Umzug des BMW-Händlers von Brodswinden in die Landkreis-Gemeinde für 2026 angedacht. Ob sich dieser Zeitplan halten lässt, ist fraglich.

„Ich kann im Moment nichts dazu sagen, weil wir mit so vielen Themen beschäftigt sind”, teilt Bart Gerris, Vorstandsvorsitzender der Cloppenburg-Gruppe, auf FLZ-Anfrage mit. Bezüglich des Baustarts könne er keine Aussage treffen. Die Verzögerung begründet Gerris mit internen Diskussionen. „Das hat mit Investitionen zu tun.” Man sei mit der Planung befasst, aber einen Zeitplan gebe es derzeit nicht. Außerdem müssten die Prozesse mit der Gemeinde abgestimmt werden.

Drei Jahre ab dem Kaufdatum

Der Burgoberbacher Bürgermeister Gerhard Rammler hält sich ebenfalls bedeckt. „Da hat sich noch nichts getan.” Die Cloppenburg-Gruppe sei aber nach wie vor im Besitz von drei Grundstücken mit insgesamt 22.000 Quadratmetern zwischen der B13 und der Straße Im Birkfeld.

Für Grundstücke im Gewerbegebiet gilt eine Bauverpflichtung, die notariell geregelt ist, wie Alexander Barnowski, Geschäftsleiter der Gemeinde Burgoberbach, bestätigt. Mit dem Bau muss innerhalb von drei Jahren ab Kaufdatum begonnen werden, innerhalb von fünf Jahren ab Kauf muss das jeweilige Gebäude fertiggestellt sein. Etwas Zeit dürfte also noch sein.

Die Standards nach oben geschraubt

Ein Branchenkenner, der nicht namentlich genannt werden möchte, ist nicht verwundert darüber, dass sich die Angelegenheit in die Länge zieht. Da die Händler bestimmte Standards der Hersteller erfüllen müssten, weil diese in der Regel Zuschüsse geben, sei bei einem Autohaus dieser Größenordnung viel abzustimmen. „So etwas kann natürlich ein bisschen dauern.”

Besonders Premium-Hersteller wie BMW hätten ihre Standards „erheblich nach oben geschraubt”, so der Experte. Das betreffe zum Beispiel die Gestaltung von Hallen, in denen die Fahrzeuge präsentiert werden. Die Abstimmungsdetails reichten manchmal vom Raumzuschnitt über die Beleuchtung bis zu den verlegten Fliesen.


Andrea Walke
Andrea Walke
... ist Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach und seit Dezember 2012 bei der FLZ. Sie fühlt sich in Rathäusern genauso wohl wie in Gerichtssälen und trifft am liebsten Menschen, die eine interessante Geschichte zu erzählen haben. Seit 2017 betreut sie redaktionell die Aktion "FLZ-Leser helfen".
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