„Zwei Punkte liegen lassen”: SpVgg Ansbach mit 0:0 in Augsburg nur halb zufrieden | FLZ.de

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Veröffentlicht am 01.03.2026 12:54

„Zwei Punkte liegen lassen”: SpVgg Ansbach mit 0:0 in Augsburg nur halb zufrieden

Flink und dribbelstark: Der Ansbacher Ken Mata (links) beschäftigte die Augsburger Abwehr (rechts Kristijan Taseski).<br> (Foto: Klaus Rainer Krieger)
Flink und dribbelstark: Der Ansbacher Ken Mata (links) beschäftigte die Augsburger Abwehr (rechts Kristijan Taseski).
(Foto: Klaus Rainer Krieger)
Flink und dribbelstark: Der Ansbacher Ken Mata (links) beschäftigte die Augsburger Abwehr (rechts Kristijan Taseski).
(Foto: Klaus Rainer Krieger)

Mit der Leistung seines Teams zeigte sich Niklas Reutelhuber sehr zufrieden, mit dem Ertrag nicht. „Wir haben hier zwei Punkte liegen lassen”, sagte der Trainer der SpVgg Ansbach nach dem 0:0 in der Fußball-Regionalliga bei der U23 des FC Augsburg.

Doch einen völlig unglücklichen Eindruck machte der junge Übungsleiter nach der Partie auch nicht. Immerhin hatte seine Elf endlich einmal zu Null gespielt, was in den Testspielen und in den allermeisten Ligaspielen im ersten Halbjahr nicht gelungen war. Außerdem hat Ansbach weiter acht Punkte Vorsprung auf die den Relegationsplatz einnehmenden Fuggerstädter.

FCA hat die ersten Möglichkeiten

Das Geläuf im traditionsreichen Rosenaustadion war gut bespielbar. Etwas überraschend, wenn man bedenkt, dass der Rasen vor einer Woche noch von einer dicken Schneedecke eingehüllt war. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr, schnürten den Gast in seiner Hälfte ein und erspielten sich zwei Möglichkeiten durch Oliver Sorg. Doch Ansbachs Keeper Heiko Schiefer behielt die Übersicht und hielt seinen Kasten sauber.

„Wir haben es in dieser Phase versäumt, in Führung zu gehen”, klagte FCA-Trainer Markus Feulner. Nach gut einer Viertelstunde fand die SpVgg immer besser ins Spiel, übernahm das Kommando und erspielte sich ausgezeichnete Tormöglichkeiten. Doch der brandgefährliche Dino Nuhanovic visierte das Aluminium an, ebenso sein Teamkollege Riko Manz. Nico Hayer versemmelte eine weitere gute Möglichkeit aus bester Position.

Ken Mata auf dem Flügel stark

Im zweiten Abschnitt bestimmten zunächst weiter die Franken das Geschehen. Vor allem den wieselflinken und dribbelstarken Ken Mata bekamen die Hausherren nicht in den Griff. Es brannte immer wieder lichterloh im Augsburger Strafraum, allein ein Treffer wollte dem Ansbacher Flügelflitzer nicht gelingen.

Nachdem der eingewechselte FCA-Spieler Dominik Lindermeier spektakulär einen Treffer von Mata auf der Torlinie verhinderte, kamen die Gastgeber wieder besser ins Spiel. Der Siegtreffer blieb allerdings auch den engagierten Hausherren verwehrt.

Ansbach hatte die besseren Chancen

Trainer Markus Feulner analysierte: „Nach der Pause war es ein recht ausgeglichenes Spiel mit leichtem Übergewicht für uns, Ansbach hatte aber insgesamt die besseren Chancen. Den einen Punkt behalten wir jedoch gerne.”

Reutelhuber haderte dagegen etwas mit den vergebenen Möglichkeiten der Seinen, hatte aber auf dem Weg in die Kabine zu seinem Team die gute Laune schon wieder gefunden.


Von Herbert Schmoll
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