Unfall sorgt für Frust beim Uffenheimer Rennfahrer Maximilian Götz | FLZ.de

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Veröffentlicht am 20.02.2024 12:03

Unfall sorgt für Frust beim Uffenheimer Rennfahrer Maximilian Götz

Maximilian Götz manövrierte sein Auto in Bathurst geschickt durch die Regenphasen. (Foto: Craft Bamboo Racing/Gruppe C Photography)
Maximilian Götz manövrierte sein Auto in Bathurst geschickt durch die Regenphasen. (Foto: Craft Bamboo Racing/Gruppe C Photography)
Maximilian Götz manövrierte sein Auto in Bathurst geschickt durch die Regenphasen. (Foto: Craft Bamboo Racing/Gruppe C Photography)

„Der Berg hat zugeschlagen“, sagte Maximilian Götz nach dem Rennen. Das hieß auch: Sein Auto war in einer Mauer eingeschlagen. Nach einem Unfall von Teamkollege Daniel Juncadella endete das 12-Stunden-Rennen in Bathurst/Australien für den Uffenheimer im Frust.

Götz, Juncadella und ihr dritter Kollege Jayden Ojeda lagen zu dem Zeitpunkt sehr gut im Rennen. Unter den neun GT3-Fahrzeugen von Mercedes-AMG im 29-Wagen-Feld beim Langstrecken-Rennen auf dem Mount Panorama Circuit schienen sie der Porsche-Konkurrenz am gefährlichsten werden zu können.

Das lag auch an der gewählten Strategie, wenngleich die teils durch Wetterkapriolen torpediert wurde. So sollten Götz und Ojeda nach dem Start um 5.45 Uhr Ortszeit die erste Rennhälfte bestreiten, um Juncadella für die zweiten sechs Stunden – die zur größten Hitze hätten stattfinden sollen – zu schonen. Doch am Nachmittag regnete es teils heftig.

Durchfahrtsstrafe wurde zur Nebensache

In dieser von Wechseln zwischen Slicks und Regenreifen sowie mehreren Unfällen geprägten Phase behielt Götz die Ruhe. Er eroberte am Lenkrad des Autos des Craft Bamboo Racing Teams in der achten Rennstunde erstmals die Führung und lag stets unter den besten drei. Kurz vor Ablauf von Stunde zehn übergab Götz das Lenkrad an Juncadella für den mutmaßlich letzten Doppelstint des Rennens.

Das Team hatte beim Wechsel die maximal erlaubte Fahrtzeit zwischen zwei Tankstopps überschritten und bekam dafür eine Durchfahrtsstrafe. Doch das wurde schnell zur Nebensache, als Juncadella kurz nach der offiziellen Bekanntgabe im gefürchteten Streckenabschnitt über den namensgebenden Berg Mount Panorama in die Betonmauer schleuderte.

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Auf den Fernsehbildern war ein frustrierter Götz zu sehen, der die Hände zusammenklatschte, als das Auto danach mit einem Schaden an der Hinterradaufhängung langsam den Berg hinunter in die Boxengasse rollte. In der Garage angekommen, konnte der Uffenheimer das Pech des Teams nicht fassen, als die Mechaniker den Schaden begutachteten. Ihr Rennen war beendet. Sie wurden auf Gesamtrang 24 gewertet.

Motivation fürs Rennen im kommenden Jahr

Den Sieg fuhren Laurens Van᠆thoor, Ayhancan Guven und Matt Campell im als „Grello“ bekannten Manthey-Porsche ein. Campbell hatte erst drei Wochen zuvor den Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Daytona für Porsche Penske geholt.

„Es war bis zu unserem Ausfall ein super schönes Wochenende. Unsere Strategie und unsere Rennpace haben uns in die Top-3 gebracht, aber dann hat Dani im Mittelsektor die Mauer touchiert. Das ist sehr schade, aber so etwas kann hier immer passieren. Der Mount Panorama ist eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt“, wird Götz in einer Pressemitteilung zitiert. „Es wäre toll gewesen, hier zu gewinnen. Dieser Sieg fehlt mir noch, also müssen wir nächstes Jahr wiederkommen.“

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