Am Wochenende fand die Oldtimerausfahrt „Altmühltal Classic Sprint“ statt und auf dem Marktplatz in Heilsbronn fuhren am Samstag alle Teilnehmer durch.
Die Mitglieder des Heilsbronner Motorsportclub hatten auf dem Marktplatz deshalb einige ihrer Oldtimer aufgereiht. Zahlreiche Besucher nutzten die Chance, seltene und ausgefallene Oldtimer im Original bestaunen zu können.
Am Freitag starteten die Teilnehmer der „Altmühltal Classic Sprint“ am Ofenwerk in Nürnberg und fuhren einen Rundkurs über Zirndorf, Cadolzburg, Langenzenn, Puschendorf und Obermichelbach zurück auf den Nürnberger Hauptmarkt.
Am Samstag war nach dem Start in Nürnberg die nächste Station Heilsbronn und der Weg führte dann weiter über Roth bis nach Wassermungenau. Am Nachmittag ging es weiter über Spalt nach Absberg, Gunzenhausen bis nach Weißenburg. Am gestrigen Sonntag führte die Ausfahrt dann von Weißenburg über Ellingen und Hilpoltstein nach Schwabach, wo die Tour endete.
In Heilsbronn wurde in der Altstadt eine Wertungsprüfung veranstaltet. Dabei mussten die teilnehmenden Fahrzeuge eine Strecke von wenigen hundert Metern in einer bestimmten Zeit durchfahren, wie der Vorsitzende des Motorsportclubs, Herbert Rossel, berichtete.
Auf dem Marktplatz in Heilsbronn wurden die Teilnehmer von Rossel begrüßt und er erläuterte für die Zuschauer die Besonderheiten der Oldtimer. Unter den einhundert Teilnehmern waren außergewöhnliche Gefährte wie beispielsweise ein Auto der Marke Invicta. Dies war ein britischer Hersteller, der von 1925 bis 1935 Fahrzeuge baute.
Mitgefahren ist auch ein Ferrari 330 GTS aus dem Jahr 1967, von dem nur 99 Stück hergestellt wurden. Ein anderes besonderes Gefährt, das durch Heilsbronn gefahren ist, war ein Mercedes-Benz S 350 Turbo-Diesel, Baujahr 1996. Es diente als Diplomatenfahrzeug der Nato in Belgien und ist teilgepanzert. Von diesem Fahrzeug liefen nur 108 Stück in Stuttgart vom Band.
Die Eigentümer der Oldtimer kamen zu der Ausfahrt aus dem gesamten süddeutschen Raum und Österreich, so berichtete Rossel. Er zeigte sich mit dem Verlauf sehr zufrieden und dankte dem Wettergott, der die Ehrenamtlichen des Heilsbronner Clubs mit strahlendem Sonnenschein für ihren Einsatz belohnt hatte.