Warme bis heiße Temperaturen waren bei den zwei Läufen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in Most/Tschechien ein bestimmender Faktor. Marco Fetz aus Kleinbreitenbronn fuhr bei den Superbikes auf die Plätze 14 und 13, er war nur bedingt zufrieden.
Von 23 Grad Celsius bei der Anreise stiegen die Temperaturen bis auf 32 Grad am Rennsonntag. Die Streckentemperaturen lagen da weit jenseits der 40 Grad.
Beim Superpole Pre-Practice lief es erstmals nicht nach Plan. Fetz verpasste die anvisierte Qualifikation für die Superpole 2 um 0,4 Sekunden. Er musste in die Superpole 1. Hier konnte er kein Gefühl für seine BMW M 1000 RR aufbauen und landete auf dem vorletzten Startplatz 18.
Im ersten Rennen zur Mittagshitze kam Fetz beim Start nicht gut weg. In der ersten Kurve wurde es eng und es kam zu einer kleinen Kollision mit einem Konkurrenten. Fetz reagierte aber ganz gut und konnte sich aus dem Getümmel heraushalten.
Durch Ausritte und Ausfälle der Fahrerkollegen rutschte Fetz auf Platz 13 nach vorn. Den konnte er aber nicht bis zum Schluss halten und musste sich mit Rang 14 zufriedengeben.
Auch im zweiten Rennen legte der 25-Jährige mit einem bescheidenen Start los. Dadurch konnte er sich zwar aus einem Sturz in der ersten Kurve heraushalten, durch den zwei Fahrer ausfielen. Aber er musste ausweichen und verlor Zeit.
Zu seinem Glück gab es weitere Ausfälle im Verlauf der insgesamt 16 Rennrunden. So fuhr Fetz wieder bis auf Rang 13 nach vorne. Diesmal konnte er ihn knapp halten. Mit den Ergebnissen sei er zwar zufrieden, wie er erklärte, mit dem Verlauf des gesamten Rennwochenendes in Most allerdings nicht so ganz.
Für die Meisterschaftswertung sammelte Fetz zum vierten Mal in Folge Punkte. Dort liegt er nun auf Rang 19 von 22 Fahrern, die im Saisonverlauf am Start waren.