Maximilian Götz kam in Daytona gut durch den Nebel, dann versagte die Elektronik | FLZ.de

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Veröffentlicht am 26.01.2026 14:00

Maximilian Götz kam in Daytona gut durch den Nebel, dann versagte die Elektronik

Im dichten Nebel von Daytona Beach fuhren die Autos nachts nur im Schneckentempo über die Strecke. (Foto: Brandon Badraoui)
Im dichten Nebel von Daytona Beach fuhren die Autos nachts nur im Schneckentempo über die Strecke. (Foto: Brandon Badraoui)
Im dichten Nebel von Daytona Beach fuhren die Autos nachts nur im Schneckentempo über die Strecke. (Foto: Brandon Badraoui)

Ein Schaden in der Elektronik ihres Mercedes-AMG GT3 hat Maximilian Götz und seinen Teamkollegen einen Podestplatz bei den 24 Stunden von Daytona gekostet. Das Rennen ging wegen einer sechseinhalbstündigen Gelbphase in die Geschichte ein.

Aufziehender Nebel hatte im Laufe des späten Abends die Bedingungen an der legendären Rennstrecke in Florida immer schwieriger gemacht. Gegen 0.45 Uhr Ortszeit am Sonntagmorgen entschieden die Verantwortlichen, das Auftaktrennen der IMSA Sportscar Championship zu neutralisieren. Über sechs Stunden fuhren die Autos langsam hinter dem Safety Car her, ehe die Hatz wieder freigegeben wurde.

Zwei Strafen in der Frühphase des Rennens

Götz berichtet: „Ich bin in diesem Rennen mit über drei Stunden unter Full Course Yellow vermutlich den längsten Stint meines Lebens gefahren und ich kann eines sagen: So lange durchs Oval hinter dem Safety Car zu fahren, ist definitiv anstrengender als Fullspeed.”

Bis zu dieser Gelbphase lag der von Bartone Bros with GetSpeed eingesetzte AMG um Werksfahrer Götz gut im Rennen in der GTD-Pro-Klasse. Trotz zweier Strafen in den ersten Stunden konnten der Uffenheimer, Jules Gounon, Fabian Schiller und Anthony Bartone nicht nur die Führungsrunde halten, sie lagen zwischenzeitlich auch auf Rang 1 ihrer Klasse.

Beim Neustart liegt der Bartone-AMG auf Rang 3

Als bei einer verbleibenden Renndauer von 6:21 Stunden endlich die grüne Flagge den Neustart signalisierte, lag Gounon auf Rang 3. Ein Podiumsplatz war in Reichweite, zumal alle AMG-Fahrzeuge im Feld in der Schlussphase bei steigenden Temperaturen sehr gut zu laufen schienen.

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Doch mit 3:47 Stunden Restzeit auf der Uhr steuerte Schiller plötzlich die Box an und das Auto verschwand in der Garage. Das Quartett verlor wegen einer Reparatur neun Runden auf die Konkurrenz und war damit geschlagen. Ein kleines Problem in der Elektronik war schuld, berichtete das Team hinterher. Auf Rang 11 der GTD-Pro-Klasse fuhr der Bartone-AMG über die Ziellinie.

Die Strategie hat funktioniert

„Unser Fokus lag von Anfang an auf dem Rennen, und strategisch lief alles nach Plan: Fuel Saving und Energiemanagement haben funktioniert, wir haben nur wenige Strafen bekommen und konnten unsere Pace fahren”, wird Götz in einer Pressemitteilung zitiert. Umso bitterer seien die Auswirkungen des Elektronikproblems.

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