Trotz Wetterkapriolen: positive Bilanz der Kinderzeche Dinkelsbühl | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.07.2025 10:00

Trotz Wetterkapriolen: positive Bilanz der Kinderzeche Dinkelsbühl

Die Schlüsselszene des Kinderzechgeschehens: Die Kinderlore fleht bei der Stadtübergabe auf Knien vor dem Schwedenobristen Claus Dietrich von Sperreuth um Gnade für Dinkelsbühl und seine Bewohner.  (Foto: Markus Weinzierl)
Die Schlüsselszene des Kinderzechgeschehens: Die Kinderlore fleht bei der Stadtübergabe auf Knien vor dem Schwedenobristen Claus Dietrich von Sperreuth um Gnade für Dinkelsbühl und seine Bewohner. (Foto: Markus Weinzierl)
Die Schlüsselszene des Kinderzechgeschehens: Die Kinderlore fleht bei der Stadtübergabe auf Knien vor dem Schwedenobristen Claus Dietrich von Sperreuth um Gnade für Dinkelsbühl und seine Bewohner. (Foto: Markus Weinzierl)

Das Timing passte: Am zweiten Kinderzechsonntag blieben die Aktiven sowie die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer während des großen Festzuges vom sonst so bestimmenden Regen verschont. Tausende kamen am Nachmittag in die Altstadt, um mit dabei zu sein, als die vielen Mitwirkenden in ihren Kostümen durch die Straßen zogen.

Mit dem Wetter hatten es die Dinkelsbühler während der zurückliegenden Festwoche nicht leicht. Maximilian Mattausch, Sprecher des Festspielvorstandes, berichtete in einem Resümee von einer für die Entscheidungsträger herausfordernden Zeit. Schließlich hatten die ungewissen Wetterverhältnisse das Freiluftprogramm massiv mit geprägt. „Wir hatten zu keiner Zeit eine 100-prozentige Planungssicherheit“, sagte Mattausch. Und so musste mit Blick auf das Regenradar von Veranstaltung zu Veranstaltung neu überlegt und entsprechend reagiert werden.

Der Stimmung unter den Aktiven und bei den Besuchern habe die ungünstige Witterung aber keinen Abbruch getan, berichtete Mattausch von seinen Eindrücken. Auch das Besucheraufkommen sei durchaus gut gewesen. Es sei richtig gewesen, den Tanz auf dem Weinmarkt am Freitagabend stattfinden zu lassen. Das Programm wurde dabei den Wetterbedingungen angepasst. Bei den Tänzen der Jugend am Tag davor hatte man den Beginn etwas verzögert, um das Regenband noch durchzulassen.

Neuerungen im Schwedenlager kamen gut an

Abgesagt werden mussten hingegen die Tänze des Zunftreigens am vergangenen Samstagnachmittag sowie am Dienstag davor der Festzug der Kinder. Ihre mit Süßigkeiten gefüllten Gucken haben die Mädchen und Buben aber dennoch bekommen. Dies sei ihm sehr wichtig gewesen, betonte Mattausch mit Blick auf die Wurzeln der Kinderzeche als Schulfest. Der Festspielvorstand dankte den Lehrkräften, die sich intensiv mit eingebracht hatten, als es galt, die Guckenausgabe kurzfristig in die Wagenhalle des Zeughauses zu verlegen, wo sie bereits während der Pandemie stattgefunden hatte.

Die Auslastung der Festspielaufführungen in der Schranne bezeichnete Mattausch insgesamt als sehr gut, wenngleich bei der ersten Aufführung am zweiten Kinderzechsonntag noch Luft nach oben gewesen sei. Durchweg positiv fiel die Bilanz zu den Neuerungen im Schwedenlager aus, zu denen verschiedene Vorführungen gehören. An diesen werde man in jedem Fall festhalten.

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Rettungsdienst mehrmals im Einsatz

Die Kinderzeche verlief, wie Mattausch am Sonntagsvormittag mitteilte, bis dahin unfallfrei. Allerdings war der Rettungsdienst während des Festzuges am ersten Kinderzechsonntag mehrfach gefragt, weil einigen das damals sehr warme Wetter zu schaffen gemacht hatte. Das „Ein- und Ausfädeln“ der Rettungswagen während des Umzugsgeschehens habe sehr gut geklappt. Gezeigt habe sich damit zum einen, dass die Notfallprotokolle für die Großveranstaltung funktionierten, und zum anderen, wie wichtig die Kliniken vor Ort seien.

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