Jetzt geht es wieder los für die Fußballerinnen des SV Weinberg. Am Sonntag, 1. März, starten sie um 14 Uhr mit einem Heimspiel in die Rückrunde der Regionalliga Süd. Der erste Gegner auf der Sportanlage an der Vehlberger Straße ist der Tabellenvierte Karlsruher SC.
Seit 2001 hat der KSC eine Frauenfußballabteilung und schon oft mit dem SV Weinberg die Klingen gekreuzt. Aber seit 2016 warten die Kickerinnen aus dem Badener Land auf einen Sieg gegen den SVW.
Auch das Vorspiel in Bruchsal ging mit 2:3 verloren, bei dem Marlene Ganßer (2) und Anna Hofrichter die Tore für die Gäste aus Westmittelfranken erzielten. Marlene Ganßer gelangen in den letzten beiden Partien fünf der sechs Weinberger Tore gegen Karlsruhe – nur ist sie nicht mehr im Weinberger Trikot aktiv, sondern spielt für die Zweitligamannschaft der SG Andernach. KSC-Cheftrainer Christopher Holzer wird ein wenig aufatmen, dass „KSC-Schreck“ Ganßer nicht mehr beim SVW aufläuft.
Der Karlsruher SC ist als Geheimfavorit in die Saison gestartet und rangiert nach sieben Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen sowie 31:16 Toren mit 23 Punkten auf dem vierten Platz. Fünf Punkte Abstand sind es zum SVW und damit dürfte allen klar sein, dass es für die Mannschaft um die Regionalliga-Toptorjägerin Melissa Zweigner-Genzer, 13 Treffer in zwölf Spielen, am Sonntag schon fast um alles in Sachen Meisterschaft geht. Die Vorbereitung verlief für den KSC durchwachsen. Zwei Schlappen, 0:4 bei Eintracht Frankfurt II und 0:9 beim VfB Stuttgart, folgten ein 5:0 gegen Hegnach sowie drei 4:0-Siege gegen Dortelweil, Heidenheim und Sand II.
Zum Auftakt der Testspielserie gab es für den SV Weinberg ein 0:3 gegen Zweitligist FC 04 Ingolstadt, dem ein 3:0 sowie ein 3:1 jeweils gegen den TSV Neuenstein folgten. Dann setzte es eine herbe 0:5-Klatsche beim derzeitigen Tabellenführer TSG Hoffenheim U20.
Der SVW nutzte das spielfreie Wochenende zu einem weiteren Test gegen den Oberligadritten SV Alberweiler, der mit einer 8:0-Packung nach Hause geschickt wurde. So scheint die Mannschaft von Trainerin Julia Brückner gerüstet zu sein für den Auftakt nach der Winterpause. Gespannt darf man sein, wie der Ausfall von Dana Keßler, die mit der U17-Nationalmannschaft bei der EM-Qualifikation in Stockholm weilt, kompensiert wird.