Bei der 15. Spendengala der Raiffeisen-Stiftung Bechhofen wurden insgesamt 15.000 Euro an Vereine und Organisationen ausgeschüttet.
Direkte Zuwendungen in Höhe von 8250 Euro erhielten die fünf Kindergärten im Markt Bechhofen, der TSV Bechhofen, der DJK Großenried, der FC „Heide” Königshofen, die Grund- und Mittelschule Bechhofen, der Motorsportclub Bechhofen, die katholischen Pfarrstiftungen Großenried und Bechhofen, die Alpenvereins-Sektion Hesselberg, die Dorfgemeinschaft Mörlach, der Radfahrverein „Adler” Bechhofen sowie der Kameraden- und Reservistenverein Bechhofen.
Als Glücksbringer bei der Verlosung der weiteren zur Verfügung stehenden 2400 Euro fungierte Kaminkehrer Markus Forster. Der Vorsitzende des Stiftungskuratorium, Bürgermeister Sven Waidmann, zog die Gewinner.
Der Hauptgewinn in Höhe von 500 Euro ging an den Feuerwehrverein Bechhofen. Über eine Zuwendung von 300 Euro freuten sich die Dorfgemeinschaft Voggendorf, der Verein „Pferdetraum – Pferde bewegen Menschen“ und die evangelische Kirchengemeinde Bechhofen.
Je 200 Euro konnten der Obst- und Gartenbauverein Großenried, der Förderverein des Rettungswesens in Bechhofen, die Sängerriege des TSV Bechhofen, der Foto- und Filmclub Bechhofen sowie der katholische Krankenpflegeverein Großenried in Empfang nehmen.
Weil es die 15. Spendengala war, bekam jeder anwesende Verein, der noch nicht gefördert wurde, eine Sonderzuwendung über 150 Euro für seine aktuellen Aktivitäten. Die Raiffeisenbank Bechhofen hat diese Sonderspende mit 4350 Euro unterstützt. Darüber freuten sich 29 Vereine aus der Gemeinde mit ihren 28 Ortsteilen.
Stiftungsvorsitzender Jürgen Seifert ging in seiner Rede auf die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf das persönliche, gesellschaftliche und berufliche Umfeld ein. KI sei in vielen Bereichen eine große Hilfe und eröffne Möglichkeiten, könne aber das menschliche Miteinander nicht ersetzen, betonte Seifert. Wo sich Menschen treffen, miteinander reden, zusammen lachen, spielen oder musizieren, entstehe eine Gemeinschaft, die KI nicht erzeugen könne. Um Vertrauen, Nähe und Zugehörigkeit zu generieren, gelte es, das ehrenamtliche Engagement zu festigen.
Bürgermeister Sven Waidmann hob hervor, dass Vereine und Organisationen mit ihren Mitgliedern das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens seien. Er sei stolz „auf alle, die sich ehrenamtlich engagieren und unser Gemeinwesen stärken und erhalten”.