„Alles bestens in diesem Jahr“! So lautet das einhellige Fazit von Kommandant Florian Brandt und seines Stellvertreters Christian Klama nach der feuertechnischen Begehung des Neustädter Festplatzes am Samstagmorgen. Nur der Sicherheitszaun vor dem Riesenrad musste einige Zentimeter verschoben werden. Mehr Zeit kostete das Thema Sicherheitspoller.
Erstmals wurden die großen weißen Klötze, von denen jeder rund 1,6 Tonnen wiegt, an den beiden Haupteingängen zum Kirchweihplatz postiert. Während deren endgültiger Standplatz am Schützenhaus schnell vom insgesamt vierköpfigen Team der Neustädter Feuerwehr um Kommandant Florian Brandt und seinem Stellvertreter Christian Klama sowie Mitarbeitern des Bauhofs festgelegt war, dauerte es am anderen Platzende wesentlich länger.
Der Zugang von der Bundesstraße 8 birgt die Besonderheit, dass die Kirchweihgäste nicht nur den Hauptweg in Richtung Festzelt nehmen können oder von dort kommen, sondern dass es auch noch eine Abzweigung in Richtung Metzgerbuden gibt.
Nun wurde gemeinsam überlegt, wie die Sicherheitspoller so platziert werden, dass große Feuerwehrfahrzeuge wie die Drehleiter noch durchkommen, die Schutzvorkehrungen aber noch ihren Zweck erfüllen. Christian Klama zückte deshalb immer wieder den Zollstock, um nachzumessen und Punkte auf den Boden zu sprühen. So wissen die Bauhofmitarbeiter, wo sie später die großen weißen Quader genau abstellen sollen.
Dritte Bürgermeisterin Heike Gareis, die gerade auf dem Weg zum Friedhof war, schloss sich Samstagmorgen spontan der Begehung mit der Feuerwehr an. Sie setze sich wiederholt mit dem stellvertretenden Leiter des Ordnungsamtes Bernd Reizammer in Verbindung, um die Standortfragen rund um die Sicherheitspoller abzuklären. Schnell fand man eine Lösung.
Diese Schutzvorkehrungen seien reine Vorsichtsmaßnahmen, betonte Gareis gegenüber unserer Redaktion. Sie dienten ausschließlich dem Schutz und dem Wohl der Gäste
Die restliche Tour der Drehleiter über den Festplatz lief ohne Beanstandungen. Der Sicherheitszaun am Riesenrad war lediglich unter Mithilfe vom Betreiber dieses Fahrgeschäftes und seiner Mitarbeiter sowie der FFW schnell einige Meter versetzt worden. So kann die Drehleiter im Bedarfsfall problemlos die Zufahrt passieren.
Kommandant Brandt zeigte noch, dass im Notfall die Drehleiter mit einer Höhe von 32 Meter ausreicht, um Fahrgäste aus der oberen Gondel des Riesenrades bergen zu können. Die Feuerwehr ist übrigens mit einer neunköpfigen Sicherheitswache am heutigen Samstag, kommenden Mittwoch und nächsten Freitag und Samstag im Bereich der BRK-Sanitätswache präsent.
Die feuerwehrtechnische Begehung zeigte wie schon der Sicherheitsrundgang mit Vertretern der Polizei, des THW, des BRK, der Feuerwehr und der Stadtverwaltung am Freitag,, dass man für das Fest der Fest bestens gerüstet ist. Um 14 Uhr geht es mit dem Festumzug los.