Kneipenfestival in Dinkelsbühl 2026: Partyvolk tanzt in der Altstadt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.03.2026 18:08

Kneipenfestival in Dinkelsbühl 2026: Partyvolk tanzt in der Altstadt

Ordentlich lautstark: Im großen Schrannensaal gab es von Flaming Moe Heavy-Metal und klassische Rock-Songs der 1970er- bis 1990er-Jahre zu hören. (Foto: Alexander Schäffer)
Ordentlich lautstark: Im großen Schrannensaal gab es von Flaming Moe Heavy-Metal und klassische Rock-Songs der 1970er- bis 1990er-Jahre zu hören. (Foto: Alexander Schäffer)
Ordentlich lautstark: Im großen Schrannensaal gab es von Flaming Moe Heavy-Metal und klassische Rock-Songs der 1970er- bis 1990er-Jahre zu hören. (Foto: Alexander Schäffer)

Am Samstag meinte der Winter, er könne noch einmal ein kurzes Gastspiel in Franken abgeben. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Schneeregen zog es umso mehr Besucher beim Kneipenfestival in Dinkelsbühl ins Warme und Trockene.

Kurzentschlossene konnten sich an verschiedenen Abendkassen ebenfalls noch ein „Bänderl” für den Einlass besorgen, das für alle Veranstaltungsorte gemeinsam galt. So stand einem abwechslungsreichen Abend nichts mehr im Wege.

Große Auswahl: Plan war ratsam

Gut beraten war, wer sich vorab einen Plan gemacht hatte, wen er wann und wo sehen wollte. Denn die Auswahl war groß. Die Bands legten sich überall ordentlich ins Zeug und brachten die Besucher rasch in Partystimmung.

Schon kurz nach 21 Uhr kam man in einigen Kneipen kaum noch voran, beispielsweise im Wilden Mann, wo „Little Monroe“ mit rockiger Countrymusik zum Mitsingen animierten. Hier war der eine oder andere möglicherweise froh, als er auch wieder den Weg nach draußen geschafft hatte, um die vielen weiteren Bands zu hören und andere Örtlichkeiten zu besuchen.

Für jeden Geschmack war etwas dabei. Einer der Höhepunkte war die Rock-Coverband „Exceeded“, die im Wirtshaus Stern dicht belagert war. Sie präsentierten Alternative und Rock vom Feinsten, beispielsweise von Green Day, Linkin Park und Metallica, bis weit in die Nacht hinein.

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Nicht weniger leise war es an der Wörnitz nebenan. In der Schleuse versammelte sich überwiegend jüngeres Publikum, hier heizte DJ Schukuluku mit Hardstyle, Schranz und elektronischer Musik richtig ein. Ein wenig gemütlicher ging es im Goldenen Hirsch zu, wo die Gruppe „Bagasch” aus Hohenlohe mit leidenschaftlicher Musik zum Mitsingen animierte.

Stimmung in der Schranne

Mit von der Partie waren auch die drei Jungs von „Acoustic Basement”, die den Gasthof Sonne mit einer bunten Mischung aus Rock, Pop und Schlager füllten. Gut besucht war auch die Schranne, wo im kleinen Saal zunächst die „Fussili Corporation“ und später „Nothings Bleak” ordentlich Stimmung machten.

Etwas mehr Bass und Club-Feeling gab es eine Etage höher im großen Schrannensaal. Hier trumpften mit Heavy-Metal, aber auch klassischen Rock-Songs der 1970er bis 1990er Jahre die acht Jungs von „Flaming Moe“ auf und brachten mit Liedern wie Born in USA von Bruce Springsteen oder Don´t Stop Believing von Journey jeden zum Mittanzen.

Da in vielen Kneipen kaum ein Durchkommen und nahezu sämtliche Plätze belegt waren, wurde die vor der Schranne aufgebaute Würstchenbude ebenfalls rege zur Stärkung genutzt. Nach einem Steak oder einem Paar Bratwürsten konnte es dann gestärkt weitergehen zum nächsten Unplugged-Live-Event: Micha und Tobse aus Ansbach gaben in der ebenfalls gut besuchten Alten Nagelschmiede aktuelle Hits aus Pop, Schlager und Charts zum Besten – ganz ohne elektronische Untermalung. Mit der unbändigen Spielfreude von „1/4 Katze & Denise“ im Meiser´s schließlich konnte man den Abend in Ruhe ausklingen lassen.

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