Zum Abschluss der Gruppenflurbereinigung Hesselberg Ende der 1970er Jahre wurde auf dem Parkplatz beim Hesselberg-Gipfel ein offen gestalteter Kiosk- und Informationsbereich geschaffen. Das rund 100 Quadratmeter große Areal wird nun komplett neu gestaltet.
Den symbolischen Spatenstich zum Start der Maßnahme vollzogen die Bürgermeister der fünf beteiligten Kommunen zusammen mit den Planern sowie Vertretern der Region Hesselberg und der ausführenden Firma.
Das Projekt „Modernisierung und Aufwertung Gipfelareal Hesselberg“ ist bereits seit vielen Jahren immer wieder Thema. Bei der Gründung der Stiftung „Erlebnis Hesselberg“ im Jahr 2014 brachte der damalige CSU-Bundestagsabgeordnete Josef Göppel die Idee einer „Brotzeitstube mit frei zugänglichen Toiletten“ an. Entscheidende Fortschritte bei dem Projekt gab es jedoch keine.
Das änderte sich mit dem Einsatz von Anuschka Hörr vom Regionalmanagement der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg. Deren Initiative und konsequentes Handeln in den vergangenen vier Jahren ebnete laut den anwesenden Bürgermeistern den Weg zur Neugestaltung des Kioskbereichs.
Wie Planer Christian Ertl ausführte, werden die kompletten Einbauten des bestehenden Kiosks herausgenommen, die hölzernen Tragelemente und die Dachkonstruktion saniert sowie neu gestrichen. Zudem werden ein barrierefreier Zugang und verschiedene Sitzmöglichkeiten geschaffen sowie im rückwärtigen Bereich drei öffentliche Toiletten eingebaut. Die Investitionskosten liegen bei knapp 390.000 Euro.
Gefördert wird die Maßnahme mit Leader-Mitteln in Höhe von 175.000 Euro sowie mit 100.000 Euro aus Fraktionsinitiativen der CSU und der Freien Wähler. Die verbleibende Restsumme von rund 115.000 Euro wird zu gleichen Teilen von den vier Anrainer-Kommunen Ehingen, Gerolfingen, Röckingen und Wittelshofen und der Stadt Wassertrüdingen übernommen.
Für den Kiosk habe sich bereits ein Pächter interessiert, hieß es. Allerdings wird es noch etwas dauern, bis der Kiosk in Betrieb geht. Denn die Arbeiten werden sich voraussichtlich bis Ende des Jahres erstrecken. Archäologisch wird die Baumaßnahmen von Mitarbeitenden des Römerparks Ruffenhofen begleitet, wurde weiter mitgeteilt.