Der Brand in einem Wohnhaus in Emskirchen (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) am Dienstag hat immer noch Nachwehen: Nun kam es im Umfeld des Gebäudes zu einem Gasaustritt – was erneut die Feuerwehr auf den Plan rief.
Wie Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen berichtet, rückten am Donnerstag gegen 14.30 Uhr die Feuerwehren aus Emskirchen und Wilhelmsdorf in die Mozartstraße an. Dort waren Sachverständige in der Brandruine der am Dienstag in Teilen zerstörten Doppelhaushälfte unterwegs. Sie hatten während ihrer Arbeit Gasgeruch wahrgenommen und die Einsatzkräfte alarmiert.
Laut Weiskirchen trat das Gas aus einem Erdtank, der mehrere Gebäude im Viertel mit Energie versorgt, aus. Mutmaßlich war im Verlauf des Brandes eine Leitung des Tanks beschädigt worden. Allerdings war der Behälter beim Eintreffen der Feuerwehr schon nahezu leer. Das ausgeströmte Gas hatte sich durch aufkommenden Wind größtenteils verflüchtigt.
Eine Gefahr bestehe für die Bevölkerung nicht, betonte Weiskirchen am Einsatzort. Allerdings seien Anwohnende für die Zeit des Einsatzes aus ihren Häusern gebeten worden. Die Feuerwehr untersuchte am Nachmittag das Umfeld noch mit speziellen Messgeräten.
Bei dem Brand am Dienstag ist eine Doppelhaushälfte in der Mozartstraße schwer beschädigt worden. Auch die zweite Hälfte des Gebäudes wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf eine mittlere sechsstellige Summe. Am Mittwoch war es zu einem erneuten Auflodern der Flammen in der Ruine gekommen.