In Feuchtwangen sind die städtischen Obstbäume wieder markiert und bereit für die Ernte. Auch in diesem Jahr sind Bäume mit farbigen Bändern gekennzeichnet: mit gelben und roten.
Die gelbe Ausführung signalisiert, dass alle Bürgerinnen und Bürger die Früchte dieser Bäume frei ernten dürfen, wie es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus heißt. Bei Bäumen mit der roten Variante bittet die Stadt indes, das Obst hängenzulassen beziehungsweise herabgefallene Früchte nicht aufzusammeln, da die Stadt diese verarbeiten will.
Koordiniert wird die Aktion erneut von zweitem Bürgermeister Walter Soldner, der die nachhaltige Nutzung der städtischen Obstressourcen langfristig fördern will. Dabei hat er auch für die Jüngsten in Feuchtwangen besondere Aktivitäten in Planung, um sie spielerisch auf das hochwertige, leckere heimische Obst aufmerksam zu machen.
So sammelten im vergangenen Herbst die Mädchen und Jungen der Kindergärten Breitenau, Mosbach und Wohlgemuth sowie der Jugendfeuerwehr Kühnhardt und Mitglieder der „Renetten“, der Kinder- und Jugendgruppe des Obst- und Gartenbauvereins Feuchtwangen, fleißig Feuchtwanger Birnen, aus denen vor Ort Birnensaft gepresst wurde. Aus diesem ließ Soldner anschließend insgesamt rund 400 Kilogramm Fruchtgummi herstellen, das etwa zur Hälfte den fleißigen Sammlergruppen geschenkt wurde.
„Derzeit planen wir, die noch übrigen rund 200 Kilogramm Fruchtgummi aus unserem heimischen Birnensaft möglichst bald hier vor Ort als original Feuchtwanger Produkt zum Verkauf anzubieten. Hierfür sind wir aktuell noch auf der Suche nach passenden Verkaufsstellen“, wird der stellvertretende Bürgermeister in der Mitteilung zitiert.
Des Weiteren erinnert Walter Soldner schon jetzt an die kommende Feuchtwanger Mostprämierung, die nach der erfolgreichen Premiere in diesem Jahr voraussichtlich im Frühjahr 2025 in die zweite Runde gehen wird. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Feuchtwangen und der Region sind daher aufgerufen, bei der Obsternte bereits an die Aktion zu denken, bei der selbst hergestellte Mostsorten und Eigenkreationen wieder präsentiert und prämiert werden.
Wer gezielt nach besonderen Obstsorten sucht, der kann sich gerne direkt an zweiten Bürgermeister Walter Soldner wenden.