Eine neue Bühne für St. Gumbertus in Ansbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 11.12.2024 09:00

Eine neue Bühne für St. Gumbertus in Ansbach

Die alte Bühne der Kirche St. Gumbertus war abgenutzt. Sie wurde nun ersetzt. (Foto: Stefan Neidl)
Die alte Bühne der Kirche St. Gumbertus war abgenutzt. Sie wurde nun ersetzt. (Foto: Stefan Neidl)
Die alte Bühne der Kirche St. Gumbertus war abgenutzt. Sie wurde nun ersetzt. (Foto: Stefan Neidl)

„Kultur braucht Raum“, findet Pfarrer Oliver Englert. Darum stellt er die Kirche St. Gumbertus immer wieder für Konzerte und Aufführungen zur Verfügung. Doch die Vielzahl an Events fordert ihren Tribut und so musste nach über 20 Jahren die alte Bühne ersetzt werden.

Statische Untersuchungen hatten gezeigt: Die alte Holzkonstruktion war nicht mehr sicher, eine neue musste her. Die Stadt gab eine Sonderanfertigung in Auftrag und suchte nach Unterstützern für die 19.700 Euro teure Neuanschaffung.

Die Hilterhaus-Stiftung steuerte 5000 Euro bei. Von der Bürgerstiftung Gesellschaft, Kultur und Sport kam ein Betrag von 1783,46 Euro. Theater Ansbach, Kirche und Bachwoche zahlten je 1900 Euro. Die Stadt übernahm die Restsumme von 7216,54 Euro.

Vermietungskonditionen noch offen

Das Podest wird von der Stadt für Aufführungen in St. Gumbertus vermietet. Die genauen Konditionen sind noch offen. Die Spender sollen aber vergünstigte Konditionen bekommen.

Die neue Bühne hat eine Metallkonstruktion, auf die Holzelemente aufgesetzt werden. Die Steckelemente können variabel zusammengesetzt werden. In der maximalen Erweiterung hat die Bühne eine Größe von 11,50 Mal 5,80 Meter.

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Für die Kirche besonders wichtig: War die alte Bühne sperrig und schwer auf und abzubauen, ist die neue in wenigen Stunden aufgestellt. Pfarrer Englert sieht das Zur-Verfügung-Stellen des Veranstaltungsorts als Dienst an der Gemeinschaft: „Die Kirche braucht die Bühne nicht, aber es ist ein Zeichen für die Stadtgesellschaft und die Kultur.“

Optische Aufwertung

Verantwortlich für die Beschaffung war Nadja Wilhelm, die städtische Referentin für Kultur und Tourismus. „Das neue Holz wertet das Ambiente des Spielorts auf“, findet sie. Oberbürgermeister Thomas Deffner war allen Spendern dankbar: „Die Rezession kommt erst noch. Wir sind in diesen Zeiten auf jeden Euro angewiesen.“ Treppen, Geländer und Kulissenbild der alten Bühne werden zunächst weiter benutzt. Aber auch diese sollen irgendwann ersetzt werden.

Premiere feierte die Bühne am Sonntagabend, als der Posaunenchor Eyb sein Weihnachtskonzert gab. Am kommenden Freitag, 13. Dezember, singt der Windsbacher Knabenchor Ausschnitte des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach.

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