Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber hat den Grünen Engel an Erich Klöckner aus Ansbach verliehen. Mit dem Preis würdigt der Freistaat ehrenamtliches Engagement für Natur und Umwelt.
„Der Schutz von Natur und Umwelt betrifft uns alle und erfordert gemeinschaftliches Handeln”, wird Glauber in einer Pressemitteilung des Umweltministeriums zitiert. Jeder Einsatz der Ehrenamtlichen verdient besondere Anerkennung, so der Minister. „Das vorbildliche und außergewöhnliche Engagement für Natur- und Umweltschutz” wird mit dem Grünen Engel (seit 2011) und dem Grünen Junior Engel (seit 2018) für Kinder und Jugendliche gewürdigt.
Das Einsatzspektrum der Ehrenamtlichen sei sehr vielfältig. „Es reicht vom Anlegen von Blühwiesen für wertvollen Lebensraum für Insekten bis hin zu Bienenpatenschaften.” Zudem würden sich die Ehrenamtlichen seit Jahren für das Wohl von Tieren einsetzen. „Auch tragen sie maßgeblich zum Erfolg des Bayerischen Blühpakts bei.” Sie pflegen wertvolle Lebensräume und vermitteln Bewusstsein für Nachhaltigkeit, heißt es in dem Schreiben.
Die Auszeichnung für Erwachsene haben bei der Verleihung im Ansbacher Schloss erhalten: Erich Klöckner (Ansbach), Georg Seyfert (Markt Erlbach), Klaus Fackler (Treuchtlingen), Heinz Neudert (Burgthann), Alexandra und Günther Ringel (Fürth), Simone Schmidt (Spalt), Irina Seidner gemeinsam mit Simone Alberti (Nürnberg), Barbara Stürmer (Schwabach), Bettina Uteschil (Nürnberg) und Sabine Ratzel vom Verein Bluepingu (Nürnberg). André Hack aus Herzogenaurach erhielt als einziger den Grünen Junior Engel.
Erich Klöckner erhielt die Auszeichnung, weil er seit sechs Jahren als ehrenamtlicher Hornissenberater im Landkreis Ansbach aktiv ist, wie Glauber in der Laudatio hervorhob. Bei zahlreichen Einsätzen habe er Hornissenvölker vor der Vernichtung bewahrt. „Auch für Wespen setzen Sie sich tatkräftig ein”, sagte Glauber. „Sie sind ein echter Kenner der oft missverstandenen Insekten.”
Mit großer Leidenschaft engagiert sich der Ausgezeichnete zudem in der Biotoppflege und für den Schutz von Amphibien, betonte der Umweltminister. „Mit der von Ihnen erstellten Biodiversitäts-App bringen Sie Ihren Beruf als Software-Entwickler mit Ihrer Berufung als Naturschützer zusammen.”