Bayerns Bauernpräsident Günther Felßner hat den Einzug in den Bundestag für die CSU laut Landeswahlleiter trotz prominenter Listenplatzierung verpasst. Die Christsozialen hatten ihn auf Platz drei ihrer Landesliste gewählt, Parteichef Markus Söder wollte ihn im Fall eines Wahlsiegs gern als Bundesagrarminister sehen.
Doch der im Nürnberger Land wohnende Felßner trat nicht als Direktkandidat in einem Wahlkreis an, sodass es trotz der guten Listenplatzierung nicht für den Einzug in den Bundestag reichte. Für ein mögliches Ministeramt in der künftigen Bundesregierung wäre ein Mandat aber auch keine zwingende Voraussetzung.
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