Zum Jubiläum „1205 Jahre Ippesheim”: Maislabyrinth als neue Attraktion | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.08.2025 18:00

Zum Jubiläum „1205 Jahre Ippesheim”: Maislabyrinth als neue Attraktion

Weinprinzessin Julia I. (Schmidt) eröffnete das Maislabyrinth. (Foto: Gerhard Krämer)
Weinprinzessin Julia I. (Schmidt) eröffnete das Maislabyrinth. (Foto: Gerhard Krämer)
Weinprinzessin Julia I. (Schmidt) eröffnete das Maislabyrinth. (Foto: Gerhard Krämer)

Ippesheim ist in seinem Jubiläumsjahr „1200+5 Jahre” um eine Attraktion reicher, wenn auch nur für kurze Zeit: Tommy Neumeister hat ein Maislabyrinth geschaffen.

Das regnerische Wetter trübt derzeit noch den Spaß, denn ohne Gummistiefel sollte man sich nicht ins Vergnügen wagen. Der Boden ist etwas matschig. Freude ist trotzdem garantiert.

Wegen Corona fiel die Feier vor fünf Jahren aus

Nach der Mühlenstraße 4 am Ortsausgang von Ippesheim in Richtung Gnötzheim rechter Hand besitzt Tommy Neumeister einen Acker, der verpachtet ist. Dort sollte eine „auffällige Kultur“ angebaut werden. So kamen Thomas und Nicole Blank sowie Tommy Neumeister zusammen auf die Idee, Ippesheim im Jubiläumsjahr mit einem Maislabyrinth zu bereichern. Gefeiert wird heuer „1200+5”, weil vor fünf Jahren das Jubiläum der ersten Erwähnung des Ortes wegen Corona nicht gefeiert werden konnte.

Es sei ein kreuzgesäter Acker, erzählt Neumeister im Gespräch mit der Redaktion. Bedeutet: Die Saat wurde gerade und diagonal ausgebracht. Damit gibt es einen dichteren Bewuchs, der für die nötige Blickdichte sorgt.

An den Rändern des Feldes sind die Maispflanzen zwar etwas kleiner, doch im Durchschnitt haben sie trotz der anfänglichen Trockenheit schon eine Höhe von zwei Meter erreicht. Neumeister hat im Vorfeld einen genauen Plan erstellt, wie die Wege und Irrwege verlaufen sollen. Dann bearbeitete er die Pfade mit der Gartenfräse. 20 Stunden habe es allein gedauert, die Gänge anzulegen, sagt er.

Kenntnisse in der Landwirtschaft helfen

So entstand auf einer Fläche von rund 2,2 Hektar ein 3500 Meter langes Irrwege-Netz. „Ohne Sackgassen ein bisschen weniger“, meint Neumeister und lacht. Ziel dieses Labyrinths sei es aber nicht, möglichst rasch den Ausgang zu erreichen, da gibt es übrigens nicht nur einen, sondern die acht im Labyrinth verborgenen Stationen zu finden und die Quizfragen zu lösen. Um auf diese zu stoßen, müsse man im besten Fall die Hälfte der Weglänge auf sich nehmen. Auch Mitmachspiele für Kinder sind geboten.

Die Fragen beschäftigen sich mit der Landwirtschaft, dem Maisanbau, dem Weinbau und natürlich wegen des Ortsjubiläums mit der Ippesheimer Geschichte. Über ein Naturschutzgebiet sollte man ebenfalls Bescheid wissen.

Zu gewinnen gibt es eine Planwagenfahrt

Zehn attraktive Preise warten auf die Gewinner. Der erste Preis ist eine Planwagenfahrt für sechs Personen nebst Wein und alkoholfreien Getränken. Die anderen Sieger bekommen Wein, Traubensaft oder Eis.

Neumeister bittet die Besucherinnen und Besucher, einen kleinen Obolus zu entrichten. Das Angebot läuft auf Vertrauensbasis. Denn für Neumeister stecken etwa 150 Arbeitsstunden im Labyrinth, das voraussichtlich bis zum 10. September, kurz vor der Maisernte, begehbar sein wird.

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