Wolframs-Eschenbach: Passiert jetzt was im ehemaligen Gasthof „Zum Wolframskrug”? | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.01.2026 09:00

Wolframs-Eschenbach: Passiert jetzt was im ehemaligen Gasthof „Zum Wolframskrug”?

Hier – im ehemaligen Gasthaus „Zum Wolframskrug” – wird sich bald was tun, verkündete Bürgermeister Micheal Dörr in der Stadtratssitzung. (Foto: Antonia Müller)
Hier – im ehemaligen Gasthaus „Zum Wolframskrug” – wird sich bald was tun, verkündete Bürgermeister Micheal Dörr in der Stadtratssitzung. (Foto: Antonia Müller)
Hier – im ehemaligen Gasthaus „Zum Wolframskrug” – wird sich bald was tun, verkündete Bürgermeister Micheal Dörr in der Stadtratssitzung. (Foto: Antonia Müller)

Es kommt Bewegung in ein altes, leerstehendes Haus in der Wolframs-Eschenbacher Altstadt. Wie Bürgermeister Michael Dörr in der Stadtratssitzung verkündete, liegen jetzt genauere Pläne vor, was mit dem ehemaligen Gasthaus „Zum Wolframskrug” passieren soll.

Es ist ein mächtiger Gebäudekomplex, der in der Hauptstraße 9 steht. Das Haus gilt als Einzeldenkmal, was eine Sanierung kompliziert macht. Dennoch: Ein Investor hat jetzt Großes vor.

Wie aus den Unterlagen der Verwaltung hervorgeht, wurden „umfassend restauratorische und statische Untersuchungen” durchgeführt. Auf Basis der Ergebnisse wurde nun eine Planung ausgearbeitet. Der Besitzer und Investor hat diesen Entwurf vorgelegt.

Entstehen soll eine Kombi aus Wohn- und Geschäftshaus, führte Dörr aus. Im Erdgeschoss ist ein Laden und Gastronomie vorgesehen. Wie der Bürgermeister anhand der Pläne erklärte, sollen ein Front-Cooking-Bereich, ein Saal und ein Gastraum sowie Nebenräume entstehen.

Stellplätze könnten Herausforderung werden

Vom ersten Obergeschoss bis unter das Dach sollen rund 20 Wohneinheiten entstehen. Diese sollen zwischen 20 und 60 Quadratmetern groß sein. Der Investor plant, die Wohnungen zu möblieren. Ein Treppenhaus und ein Aufzug verbinden die Geschosse.

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„Mit Stellplätzen wird es schwierig”, räumte der Rathauschef gleich ein. Parkraum ist in der Altstadt rar. Innerhalb der Stadtmauern ist der Platz begrenzt. Für die zusätzlichen Wohnungen und die Gastronomie müsse man sich noch etwas überlegen. Dörr betonte, dass man das Vorhaben von Seiten der Stadt trotzdem sehr begrüße. „Damit wird ein großer Leerstand beseitigt.”

Stadtrat Armin Medek (CSU/UB) lobte die Pläne für diese „sehr schwierige Immobilie”. Der Ausbau sei ein sehr gutes Zeichen für die Altstadt. Medek: „Jetzt bleibt zu hoffen, dass es losgeht.”


Antonia Müller
Antonia Müller
Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach
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