Was Gartenfans im April alles beachten sollten | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.04.2025 06:00

Was Gartenfans im April alles beachten sollten

Gartenfirmen nehmen gerne die Ausführung vielfältiger Projekte vor. (Foto: Hauf & Hauf)
Gartenfirmen nehmen gerne die Ausführung vielfältiger Projekte vor. (Foto: Hauf & Hauf)
Gartenfirmen nehmen gerne die Ausführung vielfältiger Projekte vor. (Foto: Hauf & Hauf)

Auch im April warten im Garten wieder vielfältige Aufgaben, mit denen das ganze Grundstück fit für die neue Saison gemacht werden kann. Vom Säen und Pflanzen bis zu Pflegemaßnahmen: Wir sagen Ihnen, welche Projekte Sie jetzt angehen können.

Im Obst- und Gemüsegarten

- Die Erdbeerpflanzen können schon mit holzigem, geschredderten Material zum Schutz der später reifenden Früchte gemulcht werden.

- Kompost vom letzten Jahr und Laubkompost umsetzen.

- Vor der Aussaat und vor dem Pflanzen Kompost in Saatrillen und Pflanzlöcher streuen.

- Im Freiland Aussaat von Radieschen, Salat, Erbsen, Mangold, Kohl, Kohlrabi, Schwarzwurzeln und Pastinaken vornehmen; von Salat und Kohlrabi können bereits Folgesaaten ausgebracht werden. Auf der warmen Fensterbank Gurken und Kürbis aussäen.

- Erstarkte Jungpflanzen aus dem Frühbeet durch rechtzeitiges Lüften abhärten und später ins Freiland setzen.

- Zeigt sich an den Gemüsepflanzen Schneckenfraß, ist es am einfachsten, die Tiere abends einzusammeln und zu entfernen.

- Aus ersten Wildkräutern, wie Brennnessel, Giersch und Löwenzahn, Pflanzenjauchen ansetzen.

- Kartoffeln je nach Region Anfang bis Mitte des Monats setzen; ins Pflanzloch Kompost zugeben. Auflaufende Pflanzen bis zu den Eisheiligen zuhäufeln.

- Gibt es im Garten jährlich Ärger mit der Möhrenfliege, empfiehlt sich eine verspätete Aussaat ab Mai, da zu diesem Zeitpunkt die Tiere der ersten Generation nicht mehr fliegen.

Im Kräutergarten

- Im Haus auf der warmen Fensterbank in Schalen Basilikum, Bohnenkraut und Majoran aussäen, im Freiland Borretsch, Dill, Kerbel, Petersilie und Schnittlauch.

- Es lohnt sich, fehlende Gewürzstauden als Jungpflanzen zuzukaufen und im Garten einzupflanzen; eine Aussaat ist meist zu mühsam.

- Knoblauch oder Steckzwiebeln zwischen Erdbeerpflanzen setzen; dies wirkt vorbeugend gegen Grauschimmelbefall.

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Im Naturgarten

- Altes Laub und abgestorbene Pflanzenteile ebenso wie einen Teil stark wuchernder Wasserpflanzen aus dem Teich herausharken. Bei Folienteichen aufpassen, dass man dabei die Folie nicht verletzt.

- Besitzer von Gärten mit großen Flächen nektarreicher Blüten sollten einen Imker bitten, einen Bienenstock bei ihnen aufzustellen. Obstbäume und -sträucher weisen dadurch einen höheren Ertrag auf.

- Wildkräuter, auch die Brennnessel, in einer Gartenecke dulden; sie sind wichtige Futterpflanzen u.a. für Schmetterlingsraupen.

- Aus Schnittholz von Obstbäumen und Ziersträuchern Reisighecken anlegen. Dazu eine Doppelreihe von Pfählen in 50 cm Abstand einschlagen und Reisig dazwischen aufstapeln; schafft Nistplätze z.B. für Rotkehlchen und Unterschlupf für Amphibien und Insekten.

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Im Ziergarten

- Gegen Ende des Monats Sommerblumen, wie Kornblume, Ringelblume, Strohblume, Tagetes und Trichtermalve, ins Freiland aussäen; Astern und Zinnien noch im Haus in warmen Kästen aussäen.

- Stauden können noch gut geteilt oder ausgesät werden.

- Erfrorene Rosentriebe zurückschneiden und alle Stöcke mit Kompost düngen.

- Vermoosten Rasen nach Bodenerwärmung im April vertikutieren, mit organischen Mitteln düngen, nach Bedarf aufkalken und an kahlen Stellen Rasenmischung aussäen.

Eine Kräuterspirale bereichert jeden Gartentyp. (Foto: Peter Busch)
Eine Kräuterspirale bereichert jeden Gartentyp. (Foto: Peter Busch)

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Von Natur & Garten/Christian Treffer
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