Rekordstarterfeld beim Wenzeslauf in Wieseth: Sehr zur Freude des Organisationsteams rund um Frank Weihermann haben dieses Mal über 200 Frauen, Männer und Kinder teilgenommen. Es kamen mehr als 1650 Euro an Spenden zusammen. Das Geld soll für den Erhalt der Kirche St. Wenzeslaus und St. Sebastian verwendet werden.
„Wir sind begeistert davon, auch heuer wieder die gleichen, zusätzlich aber jedes Jahr viele neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen zu dürfen“, wird Frank Weihermann in einer Pressemitteilung zitiert. Er dankte auch allen Helferinnen und Helfern, ohne die eine derartige Veranstaltung nicht machbar sei.
Dass der Lauf ganz ohne Zeitmessung und dem damit verbundenen Leistungsdruck aufwartet und ein Startgeld lediglich mit der Bitte um eine Spende für einen guten Zweck verbunden ist, gehört ebenso zu dem bewährten Konzept, wie die Tatsache, dass die Starterinnen und Starter sich nach dem Lauf im evangelischen Gemeindehaus bei Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien austauschen können.
Bevor es losging, hielt Pfarrer Martin Gölkel, der anschließend selbst mitlief, eine kurze Andacht. Auf den Weg machten sich Läuferinnen und Läufern sowie Walkerinnen und Walker. Zahlreiche Kinderwagengespanne und Kinder auf Laufrädern gehörten ebenso zum sportlichen Tross wie etliche Hunde an der Leine.
Angeboten wurden wieder drei Strecken: die bewährten Sechs- und Zehn-Kilometer-Laufstrecken sowie die jährlich wechselnde Crosslauf-Strecke mit zehn Kilometern über Stock und Stein. Die Teilnehmenden lobten die „hervorragend“ präparierten Strecken, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Die Kirchengemeinde kann auf ein erfahrenes und bewährtes Organisationsteam bauen, handelt es sich doch hier nach wie vor um denselben Personenkreis wie vor zehn Jahren, als der Lauf ins Leben gerufen wurde. Seinerzeit feierte die Kirchengemeinde den 100. Geburtstag ihres Gotteshauses St. Wenzeslaus und St. Sebastian. Aus diesem Anlass wurde in Anlehnung an den Namen der Kirche der Wenzeslauf aus der Taufe gehoben. Als echter Laufwettkampf mit Zeitmessung und Pokalen zog die Veranstaltung seinerzeit über 300 Starterinnen und Starter an.
Aufgrund der sehr positiven Rückmeldungen beschlossen die Organisatoren, dass der Lauf auch künftig stattfinden soll. Um aber ein breiteres Publikum anzusprechen, wird der Lauf seitdem jedoch als reiner Benefizlauf angeboten.