Tim Frisch vom La Carrera TriTeam Rothsee war beim zum vierten Mal ausgetragenen Triathlon am Obernzenner Freizeitsee mit einer Zeit 1:55:00 Stunden der Dominator auf der Kurzdistanz (1,5 Kilometer Schwimmen/38,5 Kilometer Radfahren/10 Kilometer Laufen).
Sein Erfolg bahnte sich bereits beim Schwimmen an. Nach zwei Runden in 19:52 Minuten stieg er aus aus dem 20,4 Grad warmen Wasser und begab sich mit klarem Vorsprung auf die acht Runden der Radstrecke.
Nach 57:17 Minuten dann der Wechsel auf die Laufstrecke um den See. Seine dafür benötigten 36:26 Minuten wurden lediglich vom Zweitplatzierten, Raphael Junghans (2:02:27 Stunden/TSG Roth) mit 36:12 Minuten unterboten. Rang drei sicherte sich der für den Post SV Nürnberg startende Alexander Rupprecht, der nach 2:08:46 Stunden in den Zielkanal einlief.
Im 16-köpfigen Feld der Damen ging der Sieg nach 2:24:00 Stunden an Viktoria Fürst vom ASV Cham, gefolgt von Theresa Griesbach (2:27:42/TriTeam Roth) und Christina Müller (2:34:19, Powerbärs Rednitzhembach).
Schnellster der 49 männlichen Finisher auf der Sprintdistanz (500 Meter/22 Kilometer/5 Kilometer) war der ohne Verein startende Christoph Dümmler, der das Ziel nach 1:13:43 Stunden erreichte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Michael Reuter (1:16:11/Die Bombastics) und Matthias Gieck (1:16:17/Running Flippers). Schneller als ihre männlichen Konkurrenten waren Maria Paulig und Lena Gömmel. Die Frau vom Team Icehause Bayreuth benötigte für die drei Strecken 1:10:15 Stunden. Für die zweitplatzierte Dame zeigten die Uhren 1:12:35 Stunden an. Anne Neidhard von den Karlsruher Lemmingen belegte in 1:16:37 Stunden Platz drei.
Dritter Wettbewerb war der Supersprint (250 Meter/11,0 Kilometer/2,5 Kilometer). Bei den Männern gewann Manuel Bauer (37:00 Minuten/Teamracesolution), gefolgt von Toni Mönikheim (38:15/ohne Verein) und Bélan Binner (39:51/TV Erlangen). Erste bei den Damen war Eva Maria Kuscher (40:19/Post SV Nürnberg), die Amira Karcher (45:10/TV Erlangen) und die erst 14-jährige Katharina Fall (48:12/TSV Öttingen) auf die Plätze zwei und drei verwies. Bei der Sprintstaffel (in jeder Disziplin startet eine andere Person) hatten „Die Schmidts“ (1:09:21 Stunden) vor den „Unberechenbaren“ (1:20:15) sowie den „Bombastics (1:25:55) die Nase vorn.
Den Staffelwettbewerb über die Kurzdistanz entschied das Team „Quälerei hoch drei“ (2:01:42 Stunden) vor dem TSC Weissenbronn (2.20:09) und der BR-Franken-Staffel (2:26:09) zu seinen Gunsten.
Am Obernzenner See mit von der Partie war zudem die Landesliga Nord. Schnellster in dem ausgeglichenen Feld der 48 Teilnehmer, war Nicolai Graß (1:05:03 Stunden/ASC Kronach-Frankenwald), der den Sieg vor Daniel Reindl (1:05:38 Stunden/Fischer Automobile Twin Neumarkt) sowie Peter Luff (1:05.40 Stunden/SV Marienstein) einfuhr. Eine positive Bilanz zogen bei idealen äußeren Bedingungen nicht nur die Sportler, sondern auch Sebastian Vorher vom Veranstalterteam „racesolutions-Sportzeitnahme“ aus Neusitz.
Mit 268 Startern gab es eine neue Rekordbeteiligung. Zum Gelingen trugen etliche freiwillige Helfer, unter anderem von der BRK Wasserwacht Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, den Feuerwehren aus Obernzenn und Urphertshofen sowie vom TSV Obernzenn bei.
Da der Obernzenner See im Herbst 2024 abgelassen werden muss, wird es im kommenden Jahr dort keinen Triathlon geben.