The V Club: Neues Bowling-Center in Dinkelsbühl ist in Betrieb | FLZ.de

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Veröffentlicht am 31.01.2026 07:00

The V Club: Neues Bowling-Center in Dinkelsbühl ist in Betrieb

Hai Bang Nguyen ist Geschäftsführer des Dinkelsbühler Bowling-Centers The V Club. (Foto: Martina Haas)
Hai Bang Nguyen ist Geschäftsführer des Dinkelsbühler Bowling-Centers The V Club. (Foto: Martina Haas)
Hai Bang Nguyen ist Geschäftsführer des Dinkelsbühler Bowling-Centers The V Club. (Foto: Martina Haas)

Zufrieden mit dem Start des Bowling-Centers The V Club sind Natalie Dang und Hai Bang Nguyen. Seit Dezember läuft der Betrieb in einem Teil des Visioplex-Gebäudes am Ellwanger Kreisel.

Kegeln und Bowling ähneln sich, sind aber nicht das Gleiche. Kegeln gab es weit vor Bowling und ähnliche Spiele wurden sogar schon in der Antike gespielt. Die ersten Regeln, die dem heutigen Sport gleichen, gibt es seit dem Jahr 1768.

Die US-amerikanische Variante Bowling entstand hingegen durch das Kegelverbot im Jahr 1837 im Bundesstaat Connecticut. Das Verbot des Spiels auf Lattenbahnen mit neun Kegeln war erfolgt, da oft Geld eingesetzt und auch betrogen wurde.

Um das Verbot zu umgehen, wurde den neun Kegeln ein zehnter hinzugestellt, diese wurden im Dreieck statt im Viereck aufgereiht, sie erhielten mit „Pins” einen neuen Namen und das neue Spiel nannte sich fortan „Bowling”.

Die auf diese Weise geborene neue Sportart verbreitete sich rasch und ist heute oft beliebter als das herkömmliche Kegeln, das ohnehin nur in Europa betrieben wird.

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Ein riesiger interaktiver Bildschirm

Wer das Bowling-Center betritt, kann sich in die Geschichte des Freizeitsports einlesen. Auf einer Fläche von rund 2000 Quadratmetern eröffnet sich den Besucherinnen und Besucher eine Anlage, die von einem interaktiven Bildschirm dominiert wird, der laut Betreibern mit seinen 3,5 mal 25 Metern möglicherweise der größte ist, der jemals in einem europäischen Bowling-Center eingebaut wurde. Bei der Auswahl der Materialien, der Möblierung und des Designs sei auf Qualität geachtet worden, so Natalie Dang, die Marketing-Managerin. Nachhaltigkeit sei aber ebenso wichtig.

14 Bahnen warten auf Gruppen. Aber auch einzelne Spielerinnen und Spieler kommen, erzählt Natalie Dang. Als Einzugsgebiet der Gäste nennt sie einen Radius von rund 50 Kilometern rund um Dinkelsbühl.

Bei der Planung sei Barrierefreiheit in allen Bereichen des Bowling-Centers großgeschrieben worden, erklärt Dang. Demnächst sollen auch auf einen Rollstuhl angewiesene Bowling-Fans den Freizeitsport betreiben können, blickt Nathalie Dang voraus.

Die Bahnen ziehen die Blicke auf sich

Die Bahnen stehen im Zentrum des Raums, ziehen die Blicke auch vom Obergeschoss aus an, von wo aus das Geschehen unten in Ruhe verfolgt werden kann. Von der Bar aus kann das Treiben ebenfalls beobachtet werden. Spielangebote wie Darts oder Billard ergänzen das Angebot im The V Club.

Zum Bowling-Center gehört auch ein Restaurantbetrieb. Geschäftsführer Hai Bang Nguyen, der ursprünglich aus Berlin stammt, legt für das italienische Konzept der Speisekarte Wert auf frische Zubereitung der Gerichte, berichtet der ausgebildete Koch. Er wird auch für das Restaurant im Visioplex-Gebäude verantwortlich zeichnen, erklärt er. Den Eröffnungstermin des Restaurants kann er aber noch nicht nennen.

Rund 70 Mitarbeitende werden im The V Club beschäftigt sein, wenn alles fertig ist. Zum Teil werden diese auch selbst ausgebildet. Viele stammten aus dem Ausland, unter anderem aus Vietnam, erklärt der Geschäftsführer. Sein Betrieb sei der größte Ausbildungsbetrieb für ausländische Fachkräfte, ergänzt Hai Bang Nguyen. Auch in der Prüfungskommission der IHK sei er vertreten.

Drei Jahre lang hat Hai Bang Nguyen mit seinen Leuten am Bowling-Center gearbeitet. Die Investition beziffert er auf rund sechs Millionen Euro.

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