Rund vier Wochen lang mussten sich die Autofahrer in Neustadt gedulden, seit dem Schulbeginn Mitte September ist die Straße wieder befahrbar: Die Rede ist von der Nürnberger Straße Richtung Waldbad, deren Decke über die Jahre sicht- und auch spürbar in Mitleidenschaft gezogen worden war.
Am Mittwoch informierte Bürgermeister Klaus Meier gemeinsam mit dem Leiter des Bauamtes, Gerald Schorr, und den Tiefbau-Experten Bernd Trapp und Jörg Wellhöfer über die notwendig gewordene Maßnahme und zog ein positives Fazit der beendeten Arbeiten.
„Die Nürnberger Straße war ja, wie die etwas Älteren unter uns noch wissen, früher ja eine Bundesstraße. Deshalb war sie mit einem starken Asphaltbelag versehen worden und hat daher eine gute Tragfestigkeit im Untergrund. Das kam uns bei der Sanierung sehr entgegen“, betonte Meier vor Ort.
Die Bauarbeiten zwischen der Einmündung der Bastei- und der Paracelsusstraße seien ganz bewusst in die Sommerferien gelegt worden, dass die Straße mit Schulbeginn wieder in beide Richtungen befahrbar war. Trotzdem gab es ab und an Behinderungen – „was aber beim Größenumfang dieser Maßnahme unvermeidbar ist“, so Meier.
Auf 430 Metern mussten demnach rund 4000 Quadratmeter Asphalt abgefräst werden. Danach wurde die neue Deckschicht eingebaut und zum Ende wurden noch Fahrbahnmarkierungen in einer Gesamtlänge von einem Kilometer aufgebracht. Alles zu einem Preis von insgesamt rund 145.000 Euro. „Besonders hervorheben möchte ich unsere Pünktlichkeit. Wir sind genau im Zeitplan geblieben und haben die Maßnahme nach vier Wochen abgeschlossen“, betonte der Bürgermeister.
Meiers besonderer Dank galt den beteiligten Firmen aus Losaurach und Nürnberg, den Verantwortlichen beim Bauamt und der Tiefbauabteilung sowie dem Radverkehrsbeauftragten des Stadtrates, Günther Leidenberger. „Und nun darf ich mit Fug und Recht wieder allzeit gute Fahrt auf der ,neuen‘ Nürnberger Straße wünschen“, so der Neustädter Rathaus-Chef.