Romanesco, lila und mehr: Blumenkohl begeistert mit Vielfalt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.05.2026 12:36

Romanesco, lila und mehr: Blumenkohl begeistert mit Vielfalt

Blumenkohl in Gelb, Grün oder Lila bringt Abwechslung auf den Teller und schmeckt genauso gut wie der klassische Weiße. Optisches Highlight ist auch der Romanesco mit seinen türmchenartigen Rosen. (Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)
Blumenkohl in Gelb, Grün oder Lila bringt Abwechslung auf den Teller und schmeckt genauso gut wie der klassische Weiße. Optisches Highlight ist auch der Romanesco mit seinen türmchenartigen Rosen. (Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)
Blumenkohl in Gelb, Grün oder Lila bringt Abwechslung auf den Teller und schmeckt genauso gut wie der klassische Weiße. Optisches Highlight ist auch der Romanesco mit seinen türmchenartigen Rosen. (Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn)

Weißen Blumenkohl kennt jeder, aber haben Sie schon einmal gelben, grünen oder lilafarbenen probiert? „Farbiger Blumenkohl schmeckt wie der weiße, sieht aber auf dem Teller netter aus“, sagt Vanessa Lochmann von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Bunte Sorten als Blickfang

Was Blumenkohl angeht, gibt es nach Worten der Expertin in Deutschland so etwas wie eine Zweiteilung: Im Norden kenne man vor allem weißen Blumenkohl, im Süden seien auch die bunten Züchtungen geläufig. Letztere gibt es allerdings selten im Supermarkt, sondern eher in gut sortierten Biomärkten.

Ein Blickfang von der Form her ist der grüne Romanesco, den viele für eine Kreuzung aus Blumenkohl und Brokkoli halten. „Dem ist nicht so“, sagt Vanessa Lochmann. „Da steckt absolut kein Brokkoli drin, Romanesco ist ein reiner Blumenkohl.“ Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) wird er auch Minarett- oder Türmchenkohl genannt.

Fester Kopf ist wichtig

Wenn Sie Blumenkohl kaufen, sollten Sie darauf achten, dass der Kopf schön fest und geschlossen ist. „Sieht man schon Lücken zwischen den einzelnen Rosen, ist er nicht mehr richtig frisch“, sagt die Gemüse-Fachfrau. Auch leichte Verfärbungen oder Druckstellen darf der Kohl nicht haben. Tipp: „Hat der Kohl noch Blätter, schauen Sie darunter, dort können sich schlechte Stellen oder auch mal Tierchen verstecken.“

Frischer Blumenkohl wird am besten schnell verbraucht. Er hält sich aber auch ein bis drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks, wo Sie ihn am besten mit einem feuchten Tuch umwickeln.

Wer mit dem Gemüse nur die klassische gekochte Beilage plus Sauce verbindet, mag vielleicht einmal das Rezept von Gholam Soltani aus dem Öko-Institut Darmstadt probieren. Das exotische Gericht ist vegan und passt gut zu Reis. Je nach Saison und Geschmack können Sie auch weitere Gemüsesorten hinzufügen, etwa rote Paprika.

Blumenkohl-Kartoffel-Ragout mit Kokosmilch

Zutaten für 4 Personen

250 g Kartoffeln250 g Blumenkohl100 g Erbsen2 Zwiebeln3 Knoblauchzehen200 g Tomaten200 ml Kokosmilch15 g IngwerÖlGewürze: 1 TL Kreuzkümmelsamen, 3 Lorbeerblätter, 1 TL Kurkuma, 3 grüne Kardamomkapseln, 1 TL Paprikapulver, 1 TL Chilipulver, 1 TL Currypulver, Salz und Pfeffer nach Bedarffrischer Koriander und Cashewkerne zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Kartoffeln und Blumenkohl putzen und in Stücke schneiden. Tomaten würfeln, Knoblauch, Zwiebeln und Ingwer klein hacken.
  2. Den Blumenkohl in Öl in einem Topf erhitzen und anschließend mit Kurkuma und einer Prise Salz würzen. Für etwa 6 bis 8 min bei mittlerer bis starker Hitze anbraten und dann aus dem Topf nehmen.
  3. In demselben Topf die Kartoffeln etwa 10 min anbraten, dann herausnehmen.
  4. Nun darin Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer goldbraun anbraten.
  5. Alle Gewürze hinzugeben und für 30 sec anschwitzen.
  6. Die gewürfelten Tomaten dazugeben und das Ganze weitere 5 min garen.
  7. Zum Schluss den Blumenkohl, die Kartoffeln, die Erbsen und die Kokosmilch hinzufügen und bei mittlerer Hitze für 8 min garen. Am Ende Kardamomkapseln und Lorbeerblätter wieder entfernen.

© dpa-infocom, dpa:260528-930-140259/1


Von dpa
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