LAG Rangau kann 1,8 Millionen Euro Fördergeld vergeben | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.10.2023 06:57

LAG Rangau kann 1,8 Millionen Euro Fördergeld vergeben

Die Mitgliederversammlung im Musiksaal der Mittelschule Dietenhofen war gut besucht. (Foto: Maximilian Gaier)
Die Mitgliederversammlung im Musiksaal der Mittelschule Dietenhofen war gut besucht. (Foto: Maximilian Gaier)
Die Mitgliederversammlung im Musiksaal der Mittelschule Dietenhofen war gut besucht. (Foto: Maximilian Gaier)

Bei der Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Rangau hat Geschäftsstellen-Leiter Patrick Steger über aktuelle Änderungen der Förderrichtlinien berichtet. Für 2023 bis 2027 ist eine Fördersumme von 1,79 Millionen Euro bewilligt worden.

Der Verein LAG Rangau umfasst 20 Städte und Gemeinden aus drei Kommunalen Allianzen (Aurach-Zenn, Kernfranken und NorA) in den Landkreisen Ansbach und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Vorsitzender Bernd Meyer berichtete von der Arbeit des Vereins seit der vergangenen Versammlung im Jahr 2022.

Mittlerweile sei die Lokale Entwicklungsstrategie vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten anerkannt worden und eine Fördersumme von 1,79 Millionen Euro für die Periode 2023 bis 2027 bewilligt.

Patrick Steger seit Juli 2023 an Bord

Bei der Suche nach einem LAG-Management sei man in Person von Patrick Steger fündig geworden. Dieser betreibt seit Juli 2023 die Geschäftsstelle der LAG und ist als Ansprechpartner für zukünftige Projektträger verfügbar. Die Versammlungen und Sitzungen der LAG fänden alle am Vereinssitz in Dietenhofen statt.

Patrick Steger erklärte in seinem Bericht, dass seit August alle Weichen für eine Antragstellung und das Einreichen von Projekten gestellt wurden und nun auch das offizielle Formblatt zur Projektbeschreibung abrufbar sei. Die Förderrichtlinien sehen für die neue Förderperiode einige Änderungen vor. Die wichtigsten seien ein vereinfachtes Abrechnungsverfahren mit der Möglichkeit eines größeren Vorschusses kurz nach Projektbeginn und nur einer Schlusszahlung, der Anstieg auf eine Förderuntergrenze von mindestens 7.000 Euro pro Projekt sowie die nun mögliche Förderung der Anschaffung gebrauchter Geräte. Zudem wurde die Zweckbindungsfrist auf fünf Jahre reduziert, was ebenfalls eine Vereinfachung bei möglichen Prüfungen nach sich ziehe.

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Bis zu 250.000 Euro pro Projekt

Die maximale Förderung pro Projekt betrage 60 Prozent der förderfähigen Nettokosten bis maximal 250.000 Euro pro Projekt. Für künftige Projektträger hält die Geschäftsstelle ein neues Faltblatt „In 7 Schritten von der Projektidee zur Leader-Förderung“ zur ersten Information über das Prozedere bereit. Das Stellen eines Antrages sei nicht trivial, weswegen allen eine rechtzeitige Kontaktaufnahme mit dem Leader-Management empfohlen werde.

Den beiden Berichten schloss sich die Wahl zweier Kassenprüfer an. Mit Werner Hammerl und Werner Wirth wurden zwei Kandidaten gefunden und beide einstimmig ins Amt gewählt. Beim letzten Tagesordnungspunkt richtete der Leader-Koordinator für Mittelfranken, Ekkehard Eisenhut, einige Worte an die Versammlung. Er freue sich, dass die LAG Rangau jetzt gut aufgestellt und ausgestattet sei.

Im Oktober seien außerdem noch weitere Informationen und zusätzliche Details mit Blick auf die Antragstellung und Auszahlungsmodalitäten seitens des Ministeriums zu erwarten. Eisenhut möchte aber Mut machen, den bisher beschrittenen Weg weiter zu gehen. Er stehe zudem zur Verfügung, um eine für die LAG Rangau bestmögliche Förderung sicherzustellen.


Philipp Zimmermann
Philipp Zimmermann
Redakteur für Westmittelfranken/Landkreis Ansbach
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