Die insolvente Spielwarenhandelskette Rofu Kinderland hat einen Käufer in Aussicht – dieser wird jedoch nicht die Filiale in Ansbach übernehmen. Das teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag auf FLZ-Anfrage mit.
Laut einer Pressemitteilung befindet sich das Unternehmen derzeit noch in eigenverwalteter Insolvenz, hat aber nun eine Investorenvereinbarung mit der Kids & School Holding GmbH abgeschlossen.
In dieser ist festgehalten, dass 77 Filialen des Spielwarenhändlers bestehen bleiben sollen. 27 Standorte sollen wiederum kein Teil der Zukunftsstrategie sein. „Diese Filialen werden voraussichtlich bis zum Juli einen Räumungsverkauf durchführen, und anschließend werden die Filialen an die Vermieter zurückgegeben”, heißt es.
Betroffen ist auch das Geschäft in der Meinhardswindener Straße in Ansbach. Hier arbeiten 15 Beschäftigte, denen gekündigt werden müsse, berichtet der Unternehmenssprecher. Insgesamt verlieren durch die Anpassungen 330 Mitarbeitende ihren Job. 1120 Arbeitsplätze sollen bei Rofu Kinderland erhalten bleiben.
Für die Stadtentwicklung ist das eine Nachricht zur Unzeit. Eigentlich hatte Rofu erwogen, in die Welserstraße umzuziehen und damit dort einen Leerstand zu beseitigen.