Herbststürme: Wie Sie Fenster und Fassaden schützen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 07.10.2026 12:15

Herbststürme: Wie Sie Fenster und Fassaden schützen

Zieht ein Sturm auf, sollten Blumenkästen, Töpfe, Sonnenschirme und Möbel rechtzeitig hereingebracht oder gesichert werden. (Foto: Armin Weigel/dpa)
Zieht ein Sturm auf, sollten Blumenkästen, Töpfe, Sonnenschirme und Möbel rechtzeitig hereingebracht oder gesichert werden. (Foto: Armin Weigel/dpa)
Zieht ein Sturm auf, sollten Blumenkästen, Töpfe, Sonnenschirme und Möbel rechtzeitig hereingebracht oder gesichert werden. (Foto: Armin Weigel/dpa)

Wenn ein Gewitter, schwere Stürme oder ein Orkan angekündigt werden, sollte man im Außenbereich bewegliche Gegenstände wie Blumenkästen, Töpfe, Sonnenschirme und Lichterketten herein räumen. Dazu rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Auch Mülltonnen sowie Möbel auf der Terrasse oder dem Balkon sollte man sichern.

Bei fest installierten Terrassenüberdachungen sollte man prüfen, ob bewegliche Elemente wie Schiebeverglasungen, Seitenwände oder Sonnenschutzsysteme vollständig geschlossen, sprich eingefahren und sicher verriegelt sind. Dazu rät der Verband Fenster + Fassade (VFF). 

Markisen und Rollläden

Markisen muss man natürlich unbedingt einfahren. Die große Fläche bietet sonst zu viel Angriffsfläche für Windböen, so der VFF. Rollläden sollte man herunterfahren. Denn sie können die Fenster bei Unwetter schützen. Wichtig ist dabei, dass man den Rollladen komplett herunterlässt und darauf achtet, dass auch die Lüftungsschlitze geschlossen sind. 

Wird der Rollladen nämlich nur halb geschlossen, kann der Winter laut VFF darunter greifen und den Behang beschädigen oder ganz aus der Führung reißen. Angenehmer Nebeneffekt: Bei einem geschlossenen Rollladen hört man die Geräusche von draußen im Innenraum nur gedämpft, während vor den Fenstern der Sturm tobt, der Regen prasselt und der Wind heult.

Sonnenschutzsysteme

Sonnenschutzsysteme sollte man in die vom Hersteller vorgesehene Schutzstellung bringen. Am besten achtet man darauf, für welche Windbelastungswerte sie laut Hersteller zugelassen sind. Manche Textilscreen-Modelle können laut VFF Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke von bis zu 120 km/h widerstehen - und so bei starkem Wind heruntergelassen werden und als Schutz für das Fenster dienen. Entscheidend dabei ist zusätzlich zu prüfen, ob die Systeme sicher in der seitlichen Führung sitzen und das Gewebe wetterbeständig ist.

Tipp: Automatische Wetterwächter können laut VFF erkennen, wenn der Wind zu stark wird und dann Markisen, Raffstoren und dafür geeignete Sonnenschutzsysteme in die vorgesehene Schutzstellung bringen. Bei motorisch betriebenen Anlagen können sie ins Smart-Home-System eingebunden werden.

© dpa-infocom, dpa:261007-930-802384/1


Von dpa
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