Feuerwehr Feuchtwangen rückte vor der Kita Schwalbennest an | FLZ.de

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Veröffentlicht am 02.05.2025 10:18

Feuerwehr Feuchtwangen rückte vor der Kita Schwalbennest an

Wie die Feuerwehrleute bei der Übung eine Wasserversorgung aufbauten, interessierte die Mädchen und Buben des Kindergartens, die das Geschehen aus sicherer Entfernung verfolgten. (Foto: Erich Herrmann)
Wie die Feuerwehrleute bei der Übung eine Wasserversorgung aufbauten, interessierte die Mädchen und Buben des Kindergartens, die das Geschehen aus sicherer Entfernung verfolgten. (Foto: Erich Herrmann)
Wie die Feuerwehrleute bei der Übung eine Wasserversorgung aufbauten, interessierte die Mädchen und Buben des Kindergartens, die das Geschehen aus sicherer Entfernung verfolgten. (Foto: Erich Herrmann)

Für die Mädchen und Buben des katholischen Kindergartens Schwalbennest war es ein spannender Nachmittag: Ein Löschzug der Einsatzgruppe „Fire and Job“ der Freiwilligen Feuerwehr Feuchtwangen hielt an der Einrichtung eine Brandschutzübung ab.

Die Kinder waren im Vorfeld des Probeeinsatzes von den beiden Feuerwehrleuten Bernd Häßlein und Alexander Mögel auf die Übung vorbereitet worden. Trainiert wurde dabei mit den Kleinen das rasche und geordnete Verlassen des Gebäudes bei einem Ernstfall.

Bei der eigentlichen Übung sei dann bei Ertönen der Rauchmelder alles so schnell gegangen, dass etliche Kinder ihre Schuhe im Gebäude hatten stehen lassen und barfuß in den Garten gerannt seien, wie Kindergartenleiterin Sonya Perlefein berichtete.

Das Szenario: Brand im Obergeschoss

Das Übungsszenario stellte sich wie folgt dar: Im Turnraum des Kindergartens – dieser liegt im Obergeschoss – hatte ein Zauberkünstler mit seinen Feuerkünsten einen Brand ausgelöst. Drei Kinder und der „Zauberer“ konnten sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Nach Eintreffen der Feuchtwanger Feuerwehr sondierten die Gruppenführern Patrick Feist und Alexander Mögel zunächst die Lage. Danach wurden von den jeweiligen Maschinisten mehrere Feuerwehrschläuche an zwei Hydranten angekoppelt und die Schläuche zum Brandherd geführt. Gleichzeitig machten sich dann jeweils zwei Atemschutzgeräteträger über die Feuerwehrdrehleiter sowie über die Notfalltreppe auf die Suche nach den vermissten Personen. Die Turnhalle war vorher eingenebelt worden.

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Rasch konnten die Personen geborgen und der angebliche Brandherd gelöscht werden. Für die „Fire and Job“-Einheit, die sich aus Mitarbeitern des städtischen Bauhofs und der Rehau zusammensetzt, seien regelmäßige Brandschutzübungen äußerst wichtig, erklärten die Gruppenleiter. So könnten die Einsatzgeschehen realistisch dargestellt werden und man sehe, was gut laufe und was zu verbessern sei, merkte Bernd Häßlein an. Zum Abschluss durften dann noch wagemutige Kinder in den Korb der Drehleiter steigen und sich in die Höhe hieven lassen.


Von Erich Herrmann
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