Erster Seniorentag in Ansbach: Ein Programm voller Mitmachaktionen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 17.09.2025 17:43

Erster Seniorentag in Ansbach: Ein Programm voller Mitmachaktionen

Fritz Heubeck (li.) und Michael Vogel vom Seniorenbeirat sind überzeugt, dass in Ansbach eine Veranstaltung wie der Seniorentag bislang fehlt. Ältere Menschen können sich dort über alle Dinge rund um ihren Alltag informieren. (Foto: Robert Maurer)
Fritz Heubeck (li.) und Michael Vogel vom Seniorenbeirat sind überzeugt, dass in Ansbach eine Veranstaltung wie der Seniorentag bislang fehlt. Ältere Menschen können sich dort über alle Dinge rund um ihren Alltag informieren. (Foto: Robert Maurer)
Fritz Heubeck (li.) und Michael Vogel vom Seniorenbeirat sind überzeugt, dass in Ansbach eine Veranstaltung wie der Seniorentag bislang fehlt. Ältere Menschen können sich dort über alle Dinge rund um ihren Alltag informieren. (Foto: Robert Maurer)

Alles, was im Alter wichtig werden könnte. So lässt sich ganz knapp zusammenfassen, was Besucherinnen und Besucher beim ersten Ansbacher Seniorentag erwartet. Neben der Beratung vom Pflegestützpunkt oder dem VdK stehen Sitzgymnastik oder Gehirn-Jogging auf der Liste der Angebote. Und die hat noch viel mehr zu bieten.

Der Termin für diesen Tag für die ältere Generation ist am Donnerstag, 25. September. Von 10 bis 17 Uhr wird der Onoldiasaal bei freiem Eintritt zur fidelen Messehalle. Das Motto lautet „Informieren – Mitmachen – Spaß haben”, erläutert Fritz Heubeck, der Vorsitzende des Seniorenbeirats im Vorfeld. Und ganz nebenbei kann man noch einen Streifzug durch Ansbach machen: Der Fotoclub zeigt alte und neuere Aufnahmen aus der Stadt, erläutert Heubecks Stellvertreter Michael Vogel.

Von Polizei bis VHS sind viele Institutionen dabei

27 Akteure hat der Seniorenbeirat für den Tag gewinnen können. Die Polizei ist ebenso vertreten wie der Hospizverein, die Johanniter, die Volkshochschule oder der TSV 1860 Ansbach und viele weitere. „Es gibt Informationen vom Hörgerät bis zum Pflegestufenantrag”, fasst Heubeck die Bandbreite zusammen.

Die Räumlichkeiten im Tagungszentrum Onoldia sind ideal für den Anlass. Im großen Saal sind die Stände aufgebaut, im angrenzenden Simon-Marius-Saal finden die verschiedenen Angebote auf der Bühne statt. „Wir wollten eine bunte Mischung. Es sollte nicht nur Vorträge geben, sondern auch Mitmachaktionen”, erklärt Vogel.

Elektro-Rollstühle einfach testen

Da ist das eingangs erwähnte Gehirn-Jogging (10.30 Uhr), eine Einheit Sitzyoga (12 Uhr) oder ein Vortrag über die medizinischen Möglichkeiten bei geschädigten Gelenken (15.30 Uhr). Das ist freilich nur eine kleine Auswahl von dem, was auf der Bühne abläuft. Das ausführliche Programm ist auf der Seite der Stadt Ansbach zu finden.

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Im Foyer können Besucherinnen und Besucher Elektro-Rollstühle testen. Außerdem besteht dort die Möglichkeit, in geselliger Runde Brettspiele zu spielen – ein ideales Gedächtnistraining. Natürlich wurde auch die Verpflegung nicht vergessen. Mittags gibt es Eintopf, nachmittags Kaffee und Kuchen. Getränke sind ganztags erhältlich.

Die Idee für den Seniorentag kommt aus dem Allgäu

Die Idee des Seniorentages hat Heubeck von einem Ausflug ins Allgäu mitgebracht. Als er das bei der Vollversammlung des Seniorenbeirates erzählte, musste er keine Überzeugungsarbeit leisten. Alle waren sofort Feuer und Flamme. „30 Prozent der Bevölkerung in Ansbach ist über 60”, machte Heubeck deutlich. „Diese Menschen brauchen ein Forum.”

Das Konzept für einen Nachmittag aus dem Allgäu wurde auf einen ganzen Tag ausgeweitet und auf die Ansbacher Verhältnisse angepasst. Oberbürgermeister Thomas Deffner wurde als Schirmherr gewonnen. Und dann stürzten sich Heubeck, Vogel und ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter in die Organisation. Sie liefen offene Türen ein: „Wir haben nur eine einzige Absage bekommen”, erzählt Heubeck. Im Gegenzug seien mehrere ergänzende Ideen beim Zusammenstellen des Programms entstanden.

Zwei-Jahres-Rhythmus für die neue Veranstaltung

„Der Aufwand ist enorm”, hält Heubeck fest. Die vergangenen Wochen sei das beinahe ein Vollzeitjob gewesen. Er und Vogel können sich deshalb auch nicht vorstellen, das Angebot jährlich auf die Beine zu stellen. „Wir streben momentan einen Zwei-Jahres-Rhythmus an”, erklärt Michael Vogel.

Für Heubeck und Vogel ist Ende September genau die richtige Zeit richtig für eine Veranstaltung dieser Art. Dass der Termin an einem Donnerstag stattfindet und nicht an einem Wochenende hat mit der Belegung des Onoldiasaals zu tun. Aus Sicht des Seniorenbeirates ist das aber kein Problem: Die angesprochene Zielgruppe ist ohnehin in der Regel im Ruhestand und kann sich die Zeit frei einteilen.

Der erste Ansbacher Seniorentag findet am Donnerstag, 25. September, von 10 bis 17 Uhr im Onoldiasaal statt. Der Eintritt ist frei.

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