Die durchgängige Finanzierung für den Bau der Dinkelsbühler B25-Ostumfahrung ist noch nicht gesichert. Trotzdem ist sich Bundestagsabgeordneter Artur Auernhammer (CSU) mit dem Dinkelsbühler Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer einig, dass die Ostumfahrung realisiert wird, sobald die Haushaltsmittel freigegeben sind.
Das schreibt der Parlamentarier in einer Pressemitteilung. Der MdB hatte sich an Bundesverkehrsminister Volker Wissing gewandt. Jetzt kam eine Nachricht des Parlamentarischen Staatssekretärs Sören Bartol aus dem Verkehrsministerium. Dieser habe versichert, dass die Ostumfahrung auf einem guten Weg sei.
Auernhammer: „Diese Mitteilung zeigt klar, dass die Ostumfahrung ein zentrales Projekt für die Verkehrsentlastung und die Lebensqualität in Dinkelsbühl darstellt.“ Die Bescheinigung der Notwendigkeit durch das Ministerium sei entscheidend.
Hammer kritisiert in der Mitteilung, dass die Mittelfreigabe erst mit der Aufstellung des Bundeshaushaltes für 2026 und dessen mittelfristiger Finanzplanung erfolgen könne, was dem Bruch der Ampelkoalition geschuldet sei. Diese Verzögerung sei „zwar bedauerlich, lässt sich aber erst mit der Bildung der nächsten Bundesregierung und der kommenden Haushaltsverabschiedung beheben.“
Trotzdem zeige sich ein Lichtblick: Die Finanzierung der Ostumfahrung sei in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen. Beide Politiker appellieren an die nächste Bundesregierung, die Planungen und Bauvorbereitungen mit Hochdruck voranzutreiben, damit ein zeitnaher Baubeginn gewährleistet werden könne.