Der Marktgemeinderat Flachslanden hat den Haushaltsplan für das laufende Jahr mit einem Gesamtvolumen von 13,35 Millionen Euro beschlossen.
Heuer ist keine Kreditaufnahme vorgesehen, dafür rechnet die Verwaltung mit einer Kreditaufnahme in Höhe von 610.000 Euro im kommenden Jahr.
Bürgermeister Hans Henninger berichtete, dass der Verwaltungshaushalt im Haupt- und Finanzausschuss am 17. März vorberaten wurde. Im Nachgang wurden dann aber noch Änderungen vorgenommen. Es wurden beispielsweise weitere 28.000 Euro für die Planungskosten der Bauleitplanung für das Gewerbegebiet Kellerfeld-Süd eingeplant.
Auch wurden 300 Euro für jedes neue Gemeinderatsmitglied eingestellt, damit diese eine EDV-Ausstattung erhalten. Der Ansatz für die kommunale Wärmeplanung wurde um 9500 Euro in diesem Jahr und in der Finanzplanung im kommenden Jahr um 18.500 Euro erhöht. Zudem wurde eine Förderung in Höhe von 28.000 Euro eingeplant.
Der Verwaltungshaushalt hat ein Volumen von 5,61 Millionen Euro; die Zuführung zum Vermögenshaushalt beträgt 436.500 Euro. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind mit 700.000 Euro veranschlagt und damit 25.000 Euro höher als noch 2025. Der Einkommensteueranteil liegt mit 1,79 Millionen Euro 65.000 Euro höher als im Vorjahr. Die Schlüsselzuweisungen betragen 943.000 Euro. Die Kreisumlage steigt um 237.900 Euro auf 1,53 Millionen Euro.
Der Vermögenshaushalt hat ein Volumen von 7,73 Millionen Euro. Für die Sanierung der Mehrzweckhalle seien bis 2028 insgesamt 4,18 Millionen Euro etatisiert, sagte der Bürgermeister. Sollte die Marktgemeinde in das Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ aufgenommen werden, rechnet Henninger mit einem Zuschuss in Höhe von 1,86 Millionen Euro sowie mit einer weiteren Million Euro aus FAG-Landesmitteln. Aus dem Sondervermögen des Bundes erhält die Marktgemeinde zudem 322.000 Euro, die ebenfalls für diese Sanierung eingeplant sind.
Flachslanden investiert in sieben Sektionaltore für die Feuerwehren in Flachslanden, Neustetten und Virnsberg zum Preis von je 7000 Euro. Die Grundschule erhält 15 weitere Tablets mit Zubehör für 12.600 Euro und einen Schirm als Überdachung für 16.000 Euro. Dafür, so Bürgermeister Henninger, werden aus der Bürgerstiftung 8000 Euro zur Verfügung gestellt. Für den Spielplatz im Baugebiet Wolfsgruben II sind 25.000 Euro eingeplant.
Aus den Sanierungen der Gemeindestraßen sind noch Restkosten für die Straße bei Wippenau von 110.000 Euro und für die Straße in Rosenbach von 150.000 Euro eingeplant. Die Gemeinde bekommt dafür einen Zuschuss von gut 400.000 Euro.
Aus der Straßenerschließung im Gewerbegebiet Kellerfeld sind 400.000 Euro Einnahmen geplant. Für die Sanierung der Gemeindestraße bei der Rangenmühle sind Ausgaben in Höhe von 250.000 Euro vorgesehen. Für Beschaffungen des Bauhofs sind 15.000 Euro eingeplant und für den Ausbau und die Sanierung der Gehsteige entlang der Ansbacher, der Neustetter und der Bad Windsheimer Straße 200.000 Euro.
Vom Kommunalunternehmen erhält die Marktgemeinde 1,73 Millionen Euro für die Übertragung der Entwässerungseinrichtungen und 705.000 Euro für die Wasserversorgung. Für den Breitbandausbau sind Kosten von 2,22 Millionen Euro eingeplant. Dafür gibt es rund zwei Millionen Euro Zuschuss. Für Grundstückskäufe im Gewerbegebiet Kellerfeld sind 465.000 Euro eingeplant und für die Tilgung bestehender Darlehensverträge 1,3 Millionen Euro.
Mit Blick auf die kommenden Jahre sagte Kämmerer Steffen Wäger, dass im kommenden Jahr 2,1 Millionen Euro aus den Rücklagen entnommen werden und ein Kredit von 610.000 Euro aufgenommen werden müsse.